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Fachbeitrag · Symptome & Beschwerden

POTS: Herzrasen im Stehen verstehen, Typen und was hilft

Dr. Gerrit Kefersteinaktualisiert 4 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

  • Bei POTS gleicht das Herz im Stehen mit hohem Puls aus, was Gefäßverengung und Blutvolumen nicht schaffen; das Herz selbst ist meist gesund (Mensch; Raj, 2013).
  • Beim hyperadrenergen POTS schüttet das Nervensystem im Stehen viel Noradrenalin aus, mit Zittern, Unruhe und steigendem Blutdruck (Mensch; Raj, 2013).
  • Viele Betroffene haben ein kleineres Herz und weniger Blutvolumen; nach drei Monaten Training, das im Liegen begann, nahmen beide zu (Mensch, kleine Studie; Fu et al., 2010).

„Warum rast mein Herz, sobald ich aufstehe, obwohl am Herzen nichts gefunden wird, und was kann ich im Alltag tun?“

Du stehst auf, und dein Herz rast. Dir wird schwindelig, die Beine fühlen sich schwach an, der Kopf wird leer. Legst du dich hin, wird es besser. Beim Kardiologen war alles in Ordnung, und du hast gehört: Das ist nur der Kreislauf, oder es sind die Nerven.

Die mechanische Sicht der Kardiologie prüft das Herz selbst: EKG, Ultraschall, Langzeit-EKG. Ihre Stärke ist, dass sie gefährliche Herzerkrankungen sicher findet oder ausschließt, und das ist viel wert. Und trotzdem: Ein gesundes Herz im Liegen erklärt nicht, warum es im Stehen um 40 Schläge schneller schlägt.

Die energetische Sicht sagt: Dein Nervensystem ist überreizt, du brauchst Ruhe und Schonung. Sie spürt richtig, dass das Nervensystem beteiligt ist, denn der Sympathikus treibt den Puls. Und trotzdem: Wer sich bei POTS lange schont, verliert Blutvolumen und Herzkraft, und das Stehen wird schwerer.

Die biologische Sicht verbindet beides. Das Herz rast nicht, weil es kaputt ist. Es gleicht im Stehen aus, was Gefäße und Blutvolumen gerade nicht schaffen, und diese Teile lassen sich wieder aufbauen.

Oft heißt es: „Bewegung schadet bei Erschöpfung, also Training oder nichts.“ Bei POTS heißt es nicht Training oder Schonung: Bewegung, die im Liegen beginnt und langsam wächst, gibt Herz und Blutvolumen ihren Reiz zurück.

Was im Körper passiert

Stell dir den Kreislauf im Stehen wie eine Wasserleitung in einem Hochhaus vor. Damit oben genug ankommt, braucht es drei Dinge: dichte Rohre, genug Wasser im System und eine Pumpe. Bei Gesunden machen vor allem die Rohre die Arbeit, sie ziehen sich in Beinen und Bauch zusammen.

Bei POTS sind die Rohre zu weit, das Wasser zu knapp oder beides. Dann bleibt der Pumpe nur ein Weg: schneller schlagen. Der Hirnstamm gibt über den Sympathikus das Signal dazu, und bei manchen fällt es besonders laut aus (Mensch; Raj, 2013). Wozu? Damit das Gehirn im Stehen versorgt bleibt. Der schnelle Puls ist ein Schutz, kein Fehler.

Was den Körper wieder ins Gleichgewicht bringt, setzt an denselben drei Stellen an: mehr Volumen im Gefäß, Druck von außen auf die Beine und ein Herz, das durch langsam gesteigerte Bewegung wieder mehr pro Schlag pumpt. In der Studie von Fu wuchsen Herz und Blutvolumen nach drei Monaten Training messbar (Mensch, kleine Studie; Fu et al., 2010). Dein Körper lernt, was du wiederholst, auch das Stehen.

Wer nach POTS sucht, hat oft einen langen Weg hinter sich. Das Herz rast beim Aufstehen, beim Anstehen an der Kasse oder unter der warmen Dusche, dazu kommen Schwindel, Zittern, Benommenheit und ein Kopf wie in Watte. Im Liegen wird es besser. EKG und Herzultraschall sind unauffällig, und irgendwann fällt der Satz, es sei wohl der Kreislauf oder die Psyche.

POTS steht für posturales Tachykardiesyndrom, wörtlich: schneller Puls, der von der Körperhaltung abhängt. Betroffen sind vor allem Frauen zwischen 15 und 50 Jahren; häufig beginnt es nach einem Virusinfekt, einer Operation, einer Schwangerschaft oder langer Bettruhe (Mensch; Raj, 2013). Seit der Pandemie wird POTS auch nach Covid-19 beschrieben, die Zusammenhänge dort sind noch in Klärung.

Wie POTS genau definiert ist und wie der Stehtest abläuft, steht kurz im Glossar Posturales Tachykardiesyndrom (POTS). Hier geht es um die Frage danach: Was passiert im Körper, und was lässt sich im Alltag tun?

Was im Stehen passiert und warum das Herz ausgleicht

Wenn du aufstehst, sackt durch die Schwerkraft ein halber bis ein ganzer Liter Blut in Beine und Bauchraum. Weniger Blut fließt zum Herzen zurück, und der Druck in den großen Gefäßen sinkt kurz. Messfühler in Halsschlagader und Aorta, die Barorezeptoren, melden das an den Hirnstamm. Der schickt über den Sympathikus zwei Antworten: Die Gefäße in Beinen und Bauch ziehen sich zusammen, und das Herz schlägt etwas schneller, bei Gesunden um 10 bis 20 Schläge pro Minute.

Bei POTS reicht die erste Antwort nicht. Dann übernimmt die zweite fast allein: Der Puls steigt um 30 Schläge und mehr, oft auf 120 und darüber, während der Blutdruck gehalten wird (Mensch; Raj, 2013). Der schnelle Puls ist also kein Defekt des Herzens. Er ist der Ausgleich, mit dem der Körper das Gehirn im Stehen weiter mit Blut versorgt. Weil das Gehirn trotzdem knapp versorgt sein kann, kommen Schwindel, Sehstörungen, Konzentrationsprobleme und Erschöpfung dazu.

Wer im Stehen einen Puls über 120 misst, hat damit noch keine Diagnose. Entscheidend ist der Anstieg gegenüber dem Liegen und ob andere Ursachen wie Flüssigkeitsmangel, Blutarmut, eine Schilddrüsenüberfunktion oder Medikamente ausgeschlossen sind (Mensch; Sheldon et al., 2015). Die genauen Kriterien stehen im Glossar POTS.

Drei Wege zum Herzrasen: neuropathisch, hypovolämisch, hyperadrenerg

Raj beschreibt drei Wege, die sich bei vielen Betroffenen überlappen (Mensch; Raj, 2013).

Neuropathisches POTS. Feine Nervenfasern des Sympathikus in den Beinen arbeiten nur teilweise. Die Gefäße dort ziehen sich beim Aufstehen zu wenig zusammen, Blut sackt ab, und das Herz gleicht aus. Ein Hinweis kann sein, dass die Füße kaum schwitzen, während der Oberkörper normal schwitzt.

Hypovolämisches POTS. Im Kreislauf ist zu wenig Blut unterwegs. Schon kleine Verschiebungen im Stehen fallen dann ins Gewicht. Die Hormonachse, die Salz und Wasser in der Niere hält, das Renin-Aldosteron-System, ist bei manchen Betroffenen nicht passend hochgefahren.

Hyperadrenerges POTS. Hier schüttet das Nervensystem im Stehen besonders viel Noradrenalin aus, den Botenstoff des Sympathikus. Im Labor liegt der Wert im Stehen dann bei 600 Pikogramm pro Milliliter oder höher, und der Blutdruck steigt beim Aufstehen eher an (Mensch; Raj, 2013). Typisch sind Zittern, kalter Schweiß, Unruhe und ein Herz, das hämmert. Das fühlt sich an wie Angst und wird oft so gedeutet. Der Auslöser ist aber die Körperlage, nicht ein Gedanke: Im Liegen klingt es ab.

Das kleine Herz. Eine Gruppe um Qi Fu fand bei Menschen mit POTS ein kleineres Herz und weniger Blutvolumen als bei gesunden Vergleichspersonen. Das kleine Herz pumpt pro Schlag weniger Blut und muss im Stehen öfter schlagen (Mensch; Fu et al., 2010). Das passt zu dem, was längere Schonung mit jedem Körper macht, und erklärt, warum Liegen kurz hilft, auf Dauer aber nicht.

Wie es beginnt: Infekt, Bettruhe, Umbrüche

Viele Betroffene können den Beginn benennen: ein Virusinfekt, eine Operation, eine Schwangerschaft, eine Phase mit viel Liegen (Mensch; Raj, 2013). Diskutiert wird, dass ein Infekt feine Nervenfasern treffen kann oder dass sich das Immunsystem gegen Andockstellen des Kreislaufs richtet. Antikörper gegen solche Rezeptoren wurden in Studien gefunden, ob sie POTS auslösen, ist nicht geklärt.

Danach entsteht leicht ein Kreis: Wer sich im Stehen schlecht fühlt, liegt mehr. Mit weniger Bewegung schrumpfen Blutvolumen und Herzmuskel weiter, und das Stehen wird noch schwerer (Mensch; Fu et al., 2010). Dieser Kreis ist nicht die Ursache von POTS, aber er hält es oft fest.

Was im Alltag hilft: Volumen, Kompression, Bewegung im Liegen

Die Fachgesellschaft für Herzrhythmus beschreibt in ihrem Konsens Maßnahmen ohne Medikamente als ersten Schritt (Mensch, Konsens; Sheldon et al., 2015):

  • Mehr Flüssigkeit: Genannt werden zwei bis drei Liter am Tag.
  • Mehr Salz: Salz hält Wasser im Gefäß. Wie viel für dich passt, klärst du mit deiner Ärztin, vor allem bei hohem Blutdruck, Herz- oder Nierenerkrankung und wenn du Medikamente für den Blutdruck oder zur Entwässerung nimmst. Umstellen nur mit ihr.
  • Kompression: Strümpfe bis zur Hüfte oder ein Bauchgurt halten Blut in der Körpermitte.
  • Gegenbewegungen: Beine überkreuzen, Wadenmuskeln anspannen, langsam aufstehen. Das pumpt Blut aus den Beinen zurück.
  • Bewegung, die im Liegen beginnt: Im Programm von Fu begannen die Teilnehmenden mit Liegerad, Rudergerät und Schwimmen, also ohne den Stress des Stehens, und steigerten über drei Monate. Danach waren Herz und Blutvolumen gewachsen, und der Puls stieg im Stehen weniger stark an (Mensch, kleine Studie; Fu et al., 2010).

Hitze, lange Stehphasen, große kohlenhydratreiche Mahlzeiten und Alkohol verstärken die Beschwerden bei vielen Betroffenen, weil sie Blut in Haut oder Bauch ziehen.

Medikamente, die den Puls bremsen oder die Gefäße enger stellen, setzen Ärztinnen bei Bedarf ein. Für POTS ist bisher keines eigens zugelassen, sie werden nach ärztlicher Abwägung genutzt (Sheldon et al., 2015). Deine ärztliche Behandlung läuft weiter.

Praxisrelevanz

Wer klärt was: Den Stehtest kann die Hausärztin machen, mit Puls und Blutdruck im Liegen und über zehn Minuten im Stehen. Sie schließt auch andere Ursachen aus, etwa Blutarmut, eine Schilddrüsenüberfunktion, Flüssigkeitsmangel oder Medikamente (Sheldon et al., 2015). Die Kipptischuntersuchung und die Frage nach dem Typ gehören in Kardiologie oder Neurologie mit Erfahrung in autonomen Störungen.

Bewegung, Trinken, Schlaf und Tagesrhythmus liegen bei dir. Eine Mentorin oder ein Mentor kann helfen, das Training langsam aufzubauen und Muster im Alltag zu sehen, verordnet aber nichts. Salz, Kompression und Medikamente stimmst du mit deiner Ärztin ab.

zum Merken
Das Herz rast im Stehen nicht, weil es krank ist. Es gleicht aus, was Gefäße und Blutvolumen gerade nicht schaffen.

Das Fundament dahinter

In jeder Zelle sind Mitochondrien Sensor und Effektor: Sie spüren, ob Herausforderung oder Gefahr ansteht, und stellen danach Energie bereit oder schalten in den Schutzmodus, in der Forschung Cell Danger Response.

Von den drei Systemen spricht hier vor allem der Stoffwechsel, im Austausch mit dem Immunsystem (Immunmetabolismus).

Was sich oft genug wiederholt, bleibt: Über das Körpergedächtnis werden aus Zuständen Eigenschaften, in beide Richtungen.

Von den sechs Ärzten der Regeneration spricht hier vor allem Dr. Verbindung; die ärztliche Behandlung läuft weiter.

Deine Entscheidung

Deine Entscheidung beginnt mit Messen und Beobachten.

Du kannst deinen Puls nach fünf Minuten Liegen notieren und dann nach einer, drei, fünf und zehn Minuten ruhigem Stehen. Diese Zahlen kannst du zu deiner Hausärztin mitnehmen. Eine Diagnose sind sie nicht, aber ein guter Anfang für den Stehtest in der Praxis.

Du kannst beobachten, wann es schlimmer wird: morgens, nach dem Essen, bei Hitze, vor der Periode, nach wenig Trinken. Solche Muster helfen dir und deiner Ärztin, die passenden Stellschrauben zu finden.

Wenn du Bewegung ausprobieren willst, kannst du im Liegen oder Sitzen anfangen und in kleinen Schritten steigern. Wenn du nach Belastung über Tage deutlich erschöpfter bist, spricht das eher für einen langsameren Weg, besprich das mit deiner Ärztin.

Neue Brustschmerzen, Atemnot oder eine Ohnmacht gehören sofort in ärztliche Hände, im Zweifel über die 112. Was du mit allem anderen machst, entscheidest du.

Vor jedem Ausprobieren kannst du dich fragen:

  1. Ist es biologisch plausibel?
  2. Ist das Risiko klein?
  3. Hat deine Ärztin geklärt, dass keine Gefahr dahintersteckt?
  4. Kannst du es an dir beobachten?

Was wir nicht wissen: Die Empfehlungen zu Flüssigkeit, Salz und Kompression beruhen vor allem auf Expertenkonsens und kleinen Studien (Sheldon et al., 2015). Die Trainingsstudie von Fu war klein, ausgewertet wurden die, die das Programm durchhielten, und eine Kontrollgruppe mit POTS ohne Training fehlte (Fu et al., 2010). Die drei Typen sind ein Modell nach Raj, sie überlappen und werden nicht überall gleich abgegrenzt. Ob Autoantikörper POTS auslösen, ist offen. Für POTS ist kein Medikament eigens zugelassen. Und nicht jeder schnelle Puls im Stehen ist POTS: Flüssigkeitsmangel, Blutarmut, Schilddrüse, Medikamente und lange Bettruhe müssen ausgeschlossen sein.

Zum Nachschlagen

Begriffe fürs Arztgespräch
  • Mein Herz rast, sobald ich stehe: orthostatische Tachykardie, posturales Tachykardiesyndrom (POTS)
  • Ein Test, bei dem Puls im Liegen und Stehen gemessen wird: aktiver Stehtest (Schellong-Test), Kipptischuntersuchung
  • Zittern und Unruhe im Stehen: hyperadrenerges POTS, Noradrenalin im Stehen
  • Zu wenig Blut im Kreislauf: Hypovolämie, Renin-Aldosteron-System
  • Die feinen Nerven in den Beinen arbeiten schlecht: Small-Fiber-Neuropathie, neuropathisches POTS
  • Blut sackt in die Beine: venöses Pooling
  • Training, das im Liegen beginnt: rekumbentes Ausdauertraining
Wer klärt was

Ob eine Krankheit dahintersteckt und wie sie behandelt wird, klärt deine Ärztin. Seelische Last gehört zu deiner Therapeutin. Was du im Alltag für deine Regeneration tust, begleitet ein Mentor. Entscheiden tust du.

Brustschmerz, Atemnot, Ohnmacht oder Herzrasen, das nicht abklingt, gehören heute noch ärztlich angeschaut: ärztlicher Bereitschaftsdienst 116 117, bei Verschlechterung Notruf 112. Alles andere klärst du in Ruhe mit deiner Ärztin.

Häufige Fragen (4)

Wie wird POTS diagnostiziert?

Mit einem Stehtest: Puls und Blutdruck werden im Liegen gemessen und dann über zehn Minuten im Stehen oder auf dem Kipptisch. Steigt der Puls um mindestens 30 Schläge pro Minute, ohne dass der Blutdruck fällt, und bestehen typische Beschwerden seit Monaten, spricht das für POTS (Mensch, Konsens; Sheldon et al., 2015). Die Kriterien im Einzelnen stehen im Glossar POTS.

Ist ein Puls über 120 nach dem Aufstehen POTS?

Nicht allein. Viele Menschen mit POTS haben im Stehen einen Puls über 120, entscheidend ist aber der Anstieg gegenüber dem Liegen, gemessen über zehn Minuten, und dass andere Ursachen wie Flüssigkeitsmangel, Fieber, Blutarmut oder Medikamente ausgeschlossen sind (Sheldon et al., 2015). Notiere die Werte und besprich sie mit deiner Hausärztin.

Was ist hyperadrenerges POTS?

Ein Typ, bei dem das Nervensystem im Stehen besonders viel Noradrenalin ausschüttet, im Labor 600 Pikogramm pro Milliliter oder mehr. Der Blutdruck steigt beim Aufstehen eher an, dazu kommen Zittern, Unruhe und kalter Schweiß (Mensch; Raj, 2013). Weil es sich wie Angst anfühlt, wird es oft so gedeutet, obwohl es an der Körperlage hängt.

Ist POTS heilbar?

Eine Garantie gibt es nicht, aber POTS ist oft kein Zustand für immer. Viele Betroffene, vor allem Jüngere und Menschen mit Beginn nach einem Infekt, erleben über Monate bis Jahre eine deutliche Besserung (Raj, 2013). In der Trainingsstudie von Fu nahmen Herzgröße und Blutvolumen nach drei Monaten zu (Mensch, kleine Studie; Fu et al., 2010).
Quellen (5)
  • Postural Tachycardia Syndrome (POTS): Pathophysiology, Diagnosis & Management
    Raj S.R. – Circulation (2013) DOI: 10.1161/circulationaha.112.144501
  • A meta-analysis of heart rate variability and neuroimaging studies: Implications for heart rate variability as a marker of stress and health
    Thayer J.F., Ahs F., Fredrikson M., Sollers J.J. III, Wager T.D. – Neuroscience & Biobehavioral Reviews (2012) DOI: 10.1016/j.neubiorev.2011.11.009
  • Physiology and Neurobiology of Stress and Adaptation: Central Role of the Brain
    McEwen B.S. – Physiological Reviews (2007) DOI: 10.1152/physrev.00041.2006
  • Magnesium in Man: Implications for Health and Disease
    de Baaij J.H.F., Hoenderop J.G.J., Bindels R.J.M. – Physiological Reviews (2015) DOI: 10.1152/physrev.00012.2014
  • Toward a System for Chronic Health
    Keferstein, G.; Wesseling, C.; Höhfeld, D.; Sauren, J.; Walde, D.; Hoffmann, L.; Wilting, R.; Stenzel, J. – Preprints (2025) DOI: 10.20944/preprints202510.2117.v2

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