Diagnosen & Krankheitsbilder · 17 Artikel
Depressionen
Überblick · Depressionen
Was ist Depression wirklich? Die Landkarte jenseits von DSM und Serotonin
Depression ist nicht, was die meisten denken. Sie ist kein chemisches Ungleichgewicht und keine alleinstehende Krankheit – sie ist eine erwartbare Reaktion auf eine Dysregulation in Stoffwechsel, Immunsystem oder Nervensystem. Dieser Guide ordnet die neun häufigsten Ursachen ein und zeigt, warum die Standardtherapie bei so vielen nicht wirkt.
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Kraftsport, Testosteron und Depression: Warum sich Herausforderungen des Lebens stellen heilt
Depression wird oft mit Rückzug assoziiert – weniger Aktivität, weniger Kontakt, weniger Herausforderung. Aber die Forschung zeigt ein paradoxes Bild: Gerade das Sich-Herausforderungen-Stellen – insbesondere in Form von Kraftsport – zeigt in Meta-Analysen konsistente antidepressive Effekte. Gordon et al. (2018) fanden in ihrer Meta-Analyse in JAMA Psychiatry, dass Resistance Exercise Training depressive Symptome signifikant reduziert. Gleichzeitig ist niedriges Testosteron – bei Männern und Frauen – mit depressiver Symptomatik assoziiert. Dieser Fachbeitrag verbindet die neurobiologischen Mechanismen von Kraftsport und Testosteron mit der Psychologie der Herausforderung – und fragt, ob sich dem Schwierigen zu stellen eine der ältesten Formen der Selbstregulation ist.
LesenWas die Forschung sagt
Depression und Mitochondrien im Darm: Eine neue Perspektive auf die Zusammenhaenge zwischen Darm und Gehirn
In diesem Blogpost werden wir uns mit einer neuen Studie beschäftigen, die die Rolle von Mitochondrien in den Darmepithelzellen (IECs) bei Depressionen untersucht. Die Forschungsergebnisse legen nahe,
LesenWas die Forschung sagt
Psychiatrie-Publikationen weisen eine pro-pharmazeutische Verzerrung auf und verbergen das Suizidrisiko von Antidepressiva
Eine neue Studie zeigt, dass führende psychiatrische Fachzeitschriften eher Studien mit positiven Ergebnissen veröffentlichen - und dass diese Studien häufig von Hauptautoren mit finanziellen Verbindungen zur Pharmaindustrie durchgeführt werden. Studien, die zu Ergebnissen kommen, die der Industrie …
Lesen01 ·Alle Artikel· 16 Artikel
Depressionen: von schnell bis tief.
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Naturmangelsyndrom und Depression: Sonnenlicht, Bewegung und die vergessenen Grundbedürfnisse
Der moderne Mensch verbringt über 90 Prozent seiner Zeit in geschlossenen Räumen – unter künstlichem Licht, in klimatisierten Büros, vor Bildschirmen. Gleichzeitig steigen Depressionszahlen weltweit. Das ist kein Zufall: Unser Körper hat sich über Hunderttausende von Jahren für ein Leben im Freien entwickelt. Sonnenlicht steuert die Serotoninsynthese, Vitamin D wirkt als Neurosteroid im Gehirn, Naturkontakt reguliert das autonome Nervensystem, und Bewegung beeinflusst BDNF, Neurogenese und die HPA-Achse. Dieser Fachbeitrag beschreibt die biologischen Mechanismen hinter dem, was zunehmend als Naturmangelsyndrom diskutiert wird – und warum die Rückkehr zu grundlegenden körperlichen Bedürfnissen neurobiologisch relevant ist.
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Metabolische Psychiatrie – Ein Paradigmenwechsel in der Behandlung psychischer Erkrankungen
30–50 % der Menschen mit Depression sprechen nicht ausreichend auf SSRIs an. Was, wenn das Problem tiefer liegt – in der Energieversorgung des Gehirns? Dieser Leitartikel erklärt die metabolische Psychiatrie: von Freud über die Neurotransmitter-Ära bis zu Christopher Palmers Brain-Energy-Modell, den wissenschaftlichen Beweisen und integrativen Therapieansätzen.
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Carl Jung und Depression: Die Einladung zur Individuation
Die moderne Psychiatrie betrachtet Depression primär als Krankheit – als biochemische Störung, die behandelt werden muss. Carl Gustav Jung sah das anders. Für Jung war Depression nicht nur Pathologie, sondern potenziell ein Signal der Psyche: ein Ruf zur Individuation, zur Integration abgespaltener Persönlichkeitsanteile, zum Werden dessen, was man wirklich ist. Moncrieff et al. (2022) zeigten, dass die Serotonin-Hypothese – die Grundlage des biochemischen Depressionsmodells – nicht durch konsistente Evidenz gestützt wird. Dieser Fachbeitrag fragt: Was bedeutet Depression, wenn sie nicht nur ein chemisches Ungleichgewicht ist? Und was hat Jungs Konzept des Schattens, der Nachtmeerfahrt und der Individuation einer rein biologischen Perspektive hinzuzufügen?
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Kraftsport, Testosteron und Depression: Warum sich Herausforderungen des Lebens stellen heilt
Depression wird oft mit Rückzug assoziiert – weniger Aktivität, weniger Kontakt, weniger Herausforderung. Aber die Forschung zeigt ein paradoxes Bild: Gerade das Sich-Herausforderungen-Stellen – insbesondere in Form von Kraftsport – zeigt in Meta-Analysen konsistente antidepressive Effekte. Gordon et al. (2018) fanden in ihrer Meta-Analyse in JAMA Psychiatry, dass Resistance Exercise Training depressive Symptome signifikant reduziert. Gleichzeitig ist niedriges Testosteron – bei Männern und Frauen – mit depressiver Symptomatik assoziiert. Dieser Fachbeitrag verbindet die neurobiologischen Mechanismen von Kraftsport und Testosteron mit der Psychologie der Herausforderung – und fragt, ob sich dem Schwierigen zu stellen eine der ältesten Formen der Selbstregulation ist.
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Die Serotonin-Theorie der Depression: Eine umfassende Überprüfung der Beweise
Die Serotonin-Theorie der Depression ist nach wie vor einflussreich. In einer umfassenden Überprüfung haben Joanna Moncrieff und ihr Team die vorliegenden Beweise für einen Zusammenhang zwischen Depre
LesenWas die Forschung sagt
Die Auswirkungen von Licht auf psychische Störungen: Eine bahnbrechende Studie
Psychische Störungen sind ein allgegenwärtiges Phänomen, das das tägliche Leben von Millionen von Menschen auf der ganzen Welt betrifft. Eine Gemeinsamkeit vieler dieser Störungen ist die Störung des
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Sonnenlicht verkürzt die Dauer eines Krankenhausaufenthalts bei bipolarer Depression
Eine neue Studie hat auf eine interessante Weise zeigen können, dass natürliches Sonnenlicht bei der Behandlung von bipolarer Depression eine Rolle spielt. Bisher war bekannt, dass künstliches helles Licht eine positive Wirkung auf nicht-saisonale Depressionen hat. Die Autoren dieser Studie haben nu…
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Blutfette unter ketogener Nahrung bei bipolarer Störung
Ein wichtiger Meilenstein für die Forschung zur metabolischen Psychiatrie
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Fleisch, Carnitin und Stimmung: was Studien zu Ernährung und Depression zeigen
Vier Studien zu Fleisch, Acetyl-L-Carnitin, Kreatin und Stoffwechselbefunden bei Depression: was sie zeigen, wie groß sie sind und wo ihre Grenzen liegen.
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Ketamin und ketogene Diät bei Anorexia Nervosa: Eine vielversprechende Kombination?
In den letzten Jahren wurden zunehmend metabolische Therapieansätze in der Psychiatrie untersucht, die Anorexie als sogenannte \"metabolisch-psychiatrische\" Erkrankung betrachten. Bei MOJO sagen wir dazu Neurometabolismus und wir bezeichnen in der Regenerationsmedizin die Anorexie ebenfalls als eine neurometabolische Erkrankung. Einer der Therapieansätze bei neurometabolischen Erkrankungen sind ketogene Diäten (KD), die eine langjährige Geschichte bei der Behandlung von Epilepsie haben und inzwischen auch bei anderen neurologischen und psychischen Erkrankungen angewendet werden. Eine neue Fallserie untersuchte, ob die ketogene Ernährung in Kombination mit der dissoziativen Substanz Ketamin besonders gute Effekte erzielen könnte. Ketamin und die ketogene Diät scheinen eine vielversprechende Kombination zur Behandlung von Anorexia Nervosa darzustellen. In einer Pilotstudie konnte bei zwei Patienten, die bereits seit über einem Jahrzehnt an dieser chronischen Essstörung litten, eine voll
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Omega-3-Fettsäuren und Depression: Neue Einblicke in Biomarker und Gehirn-Gesundheit
Die Wechselwirkung zwischen Ernährung und mentaler Gesundheit hat in den letzten Jahren zunehmend an Aufmerksamkeit gewonnen. Zwei kürzlich durchgeführte Studien haben erhellende Erkenntnisse geliefer
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Würden Psychiater bei sich selber die gleiche Behandlung durchführen, die sie ihren Patienten empfehlen?
In einer neuen randomisierten Studie wurde untersucht, ob Ärzte dazu neigen, ihre persönlichen Vorlieben offenzulegen, wenn Patienten mit der Frage \"Was würden Sie tun, wenn Sie an meiner Stelle wären, Herr Doktor?\" nach Rat suchen. Die Studie wurde mit 515 Psychiatern durchgeführt und umfasste zwei Entscheidungsszenarien: eines zur Behandlung von Depressionen und eines zur Behandlung von Schizophrenie. Die Ärzte wurden in drei verschiedenen Rollen getestet: als behandelnder Arzt, der eine Empfehlung abgibt, als Patient, der für sich selbst entscheidet, und als behandelnder Arzt, der nach der Frage des Patienten gefragt wird. Die Ergebnisse zeigten, dass Ärzte, die in ihrer Rolle als Patient entschieden, oft eine andere Behandlung wählten als diejenigen, die in ihrer Rolle als behandelnder Arzt eine Empfehlung abgaben. Die Ärzte neigten dazu, für sich selbst die weniger invasive Behandlungsoption zu wählen, während sie den Patienten die invasivere Option empfahlen. Darüber hinaus zei
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Depression und Mitochondrien im Darm: Eine neue Perspektive auf die Zusammenhaenge zwischen Darm und Gehirn
In diesem Blogpost werden wir uns mit einer neuen Studie beschäftigen, die die Rolle von Mitochondrien in den Darmepithelzellen (IECs) bei Depressionen untersucht. Die Forschungsergebnisse legen nahe,
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Psychiatrie-Publikationen weisen eine pro-pharmazeutische Verzerrung auf und verbergen das Suizidrisiko von Antidepressiva
Eine neue Studie zeigt, dass führende psychiatrische Fachzeitschriften eher Studien mit positiven Ergebnissen veröffentlichen - und dass diese Studien häufig von Hauptautoren mit finanziellen Verbindungen zur Pharmaindustrie durchgeführt werden. Studien, die zu Ergebnissen kommen, die der Industrie …
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Sind Depressionen nur ein Vitaminmangel des Gehirns?
Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen weltweit und betreffen nach Schätzungen der WHO etwa 280 Millionen Menschen. Oft werden sie als rein psychologische Erkrankung betrachtet, doch wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass biochemische Prozesse – insbesondere solche, die von den B-Vitaminen beeinflusst werden – eine entscheidende Rolle spielen. Die Verbindung zwischen Methylierung, Homocystein und Neurotransmitter-Synthese wirft die Frage auf: Könnte ein Vitaminmangel an B12, B9 (Folat) und B6 Depressionen zumindest teilweise erklären? Etwa 10–30 % der älteren Bevölkerung leiden an einem Vitamin-B12-Mangel, doch auch junge Menschen können betroffen sein. Bei depressiven Patienten wurde in Studien ein auffallend hoher Anteil an Vitamin-B12-Mangel dokumentiert – bis zu 30 % der Betroffenen weisen niedrigere Werte auf als Gesunde. Ein Mangel an Vitamin B12 führt zu erhöhten Homocysteinspiegeln und beeinträchtigt die Synthese von S-Adenosylmethionin (SAM), eine
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Hoeheres Suizidrisiko durch Antidepressiva? SSRI waehrend der Schwangerschaft? Wirkt Keto gegen Depression?
Eine kürzlich veröffentlichte Studie aus Stockholm, Schweden, untersuchte den Zusammenhang zwischen der Behandlung mit selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRIs) und dem Suizidrisiko bei Menschen mit einer Depression. Die Forscher verwendeten eine Methode namens \"Target Trial Emulation\", um die Auswirkungen der SSRI-Behandlung auf das suizidale Verhalten zu untersuchen. Dabei wurden Daten von über 160.000 Personen analysiert, die zwischen 2006 und 2018 in Stockholm County eine Depression diagnostiziert bekamen. Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass Personen unter 25 Jahren, die eine SSRI-Behandlung nach einer Depression erhalten hatten, ein erhöhtes Risiko für suizidales Verhalten aufwiesen im Vergleich zu Personen, die keine SSRI-Behandlung erhielten. Dies galt sowohl für die Intention-to-Treat-Analyse als auch für die Per-Protocol-Analyse. Bei Personen über 25 Jahren fand sich kein erhöhtes Suizidrisiko in Zusammenhang mit der SSRI-Behandlung. *Der Konsum von Antidepressi
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Mastzellaktivierung, Histaminintoleranz und immunologische Überreaktion.
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Funktionelle Darmbeschwerden und Reizdarmsyndrom.
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Alzheimer, Parkinson – Prävention und zelluläre Mechanismen.
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Typ-2-Diabetes & Insulinresistenz
Insulinresistenz und Typ-2-Diabetes aus zellulärer Perspektive.
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Energie, Funktion und Struktur sind auf jeder Ebene der menschlichen Erfahrungswelt untrennbar miteinander verbunden.