Perspektivwechsel: Eine neue Studie hat auf eine interessante Weise zeigen können, dass natürliches Sonnenlicht bei der Behandlung von bipolarer Depression eine Rolle spielt. Bisher war bekannt, dass künstliches helles Licht eine positive Wirkung auf nicht-saisonale…
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- Betroffene und Gesundheitsinteressierte, die aktuelle Forschung verstehen wollen
- Fachkräfte in Ausbildung im Bereich Regenerationsmedizin
Eine neue Studie hat auf eine interessante Weise zeigen können, dass natürliches Sonnenlicht bei der Behandlung von bipolarer Depression eine Rolle spielt. Bisher war bekannt, dass künstliches helles Licht eine positive Wirkung auf nicht-saisonale Depressionen hat. Die Autoren dieser Studie haben nun herausgefunden, dass Sonnenlicht - insbesondere am Morgen - die Dauer eines Krankenhausaufenthalts bei Patienten mit bipolarer Depression verkürzen kann. Sie fanden dies heraus, indem sie analysierten in welcher Himmelsrichtung das Zimmer der Patienten orientiert war.
Die Rolle von Sonnenlicht bei Depressionen
Es ist bereits bekannt, dass Sonnenlicht eine wichtige Rolle bei der Regulation von Stimmung und Energie spielt. Insbesondere bei saisonaler affektiver Störung (SAD) kann helles Licht eine depressive Stimmung verbessern. Die Autoren dieser Studie wollten untersuchen, ob Sonnenlicht auch bei nicht-saisonalen Depressionen wirksam sein könnte.
Die Studie
Die Forscher analysierten Krankenakten von 415 Patienten mit unipolarer Depression und 187 Patienten mit bipolarer Depression. Die Patienten wurden den Zimmern mit entweder östlich oder westlich ausgerichteten Fenstern zugewiesen. Die Ost-Zimmer erhielten direktes Sonnenlicht am Morgen, während die West-Zimmer es am Abend bekamen. Die Dauer des Krankenhausaufenthalts wurde für jeden Patienten festgehalten.
Die Ergebnisse
Es stellte sich heraus, dass die Patienten mit bipolarer Depression, die in den Ost-Zimmern untergebracht waren, im Durchschnitt einen um 3,67 Tage (-15%) kürzeren Krankenhausaufenthalt hatten als die Patienten in den West-Zimmern.
Schlussfolgerungen
Diese Studie legt nahe, dass natürliches Sonnenlicht eine unterschätzte Therapieoption für bipolare Depressionen sein könnte. Vorherige Studien haben bereits gezeigt, dass helles Licht eine positive Wirkung auf Stimmungsschwankungen bei bipolarer Depression haben kann. Diese Studie ergänzt diese Forschung und legt nahe, dass morgendliches Sonnenlicht einen ähnlichen Effekt haben könnte.
Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass dies eine retrospektive Beobachtungsstudie ist und weitere prospektive Studien erforderlich sind, um diese Ergebnisse zu bestätigen.
Quellen
Benedetti, F., Colombo, C., Barbini, B., Campori, E., Smeraldi, E. (2001). Morning sunlight reduces length of hospitalization in bipolar depression. Journal of Affective Disorders, 62, 221-223. doi: 10.1016/S0165-0327(00)00149-X
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Dieser Artikel wurde verfasst von Dr. Gerrit Keferstein, Arzt und Gründer des MOJO Instituts für Regenerationsmedizin. Die Darstellung dient der Orientierung und ersetzt keine individuelle medizinische Beratung.
Das Fundament dahinter
In jeder Zelle sind Mitochondrien Sensor und Effektor: Sie spüren, ob Herausforderung oder Gefahr ansteht, und stellen danach Energie bereit oder schalten in den Schutzmodus, in der Forschung Cell Danger Response.
Von den drei Systemen spricht hier vor allem das Nervensystem, im Austausch mit dem Stoffwechsel (Neurometabolismus).
Was sich oft genug wiederholt, bleibt: Über das Körpergedächtnis werden aus Zuständen Eigenschaften, in beide Richtungen.
Von den sechs Ärzten der Regeneration spricht hier vor allem Dr. Nahrung; die ärztliche Behandlung läuft weiter.
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