Alle Im Kontext-Artikel
24 Im Kontext-Artikel zum Thema Ernährung.
Ketogene Ernährung bei Alzheimer
Alzheimer wird zunehmend als 'Typ-3-Diabetes' diskutiert – eine Erkrankung, bei der das Gehirn Glukose nicht mehr effizient verwerten kann. Ketonkörper bieten einen alternativen Energieweg, der den gestörten Glukosemetabolismus umgeht. Henderson et al. (2009) zeigten in einer RCT kognitive Verbesserungen mit einem ketogenen Agenten.
LesenKetose bei chronischer Entzündung: NLRP3-Inflammasom, BHB und epigenetische Regulation
Chronische niedriggradige Entzündung ist ein gemeinsamer Nenner vieler chronischer Erkrankungen. Beta-Hydroxybutyrat – der primäre Ketonkörper unter Ketose – wirkt als NLRP3-Inflammasom-Inhibitor und HDAC-Inhibitor und adressiert damit zwei zentrale Entzündungsmechanismen.
LesenKetogene Ernährung bei Diabetes Typ 2
Typ-2-Diabetes ist im Kern eine Störung des Kohlenhydratstoffwechsels. Ketogene Ernährung adressiert dieses Problem direkt, indem sie die Kohlenhydratzufuhr auf ein Minimum reduziert. Westman et al. (2008) zeigten in einer RCT signifikant stärkere Verbesserungen bei HbA1c und Nüchternglukose als eine niedrig-glykämische Vergleichsdiät.
LesenKarnivore Ernährung bei Reizdarm: Das Ballaststoff-Paradoxon und die Fermentationsreduktion
Bei Reizdarm (IBS) wird konventionell mehr Ballaststoffe empfohlen – doch Ho et al. (2012) zeigten, dass das Gegenteil helfen kann. Die karnivore Ernährung eliminiert alle fermentierbaren Substrate und adressiert damit die Kernpathologie des Reizdarms.
LesenVegane Ernährung bei Reizdarm
Reizdarm (IBS) ist eine funktionelle Darmerkrankung, bei der die Ernährung eine zentrale Rolle spielt. Vegane Ernährung bringt sowohl Vorteile (Ballaststoffe, Polyphenole) als auch Herausforderungen (FODMAPs, Lektine, individuelle Verträglichkeit) mit sich – die Richtung hängt stark vom IBS-Subtyp und der individuellen Toleranz ab.
LesenVegane Ernährung bei Eisenmangel
Eisenmangel ist das häufigste Nährstoffdefizit weltweit – und bei veganer Ernährung besonders relevant. Der Unterschied zwischen Häm-Eisen und Non-Häm-Eisen ist nicht nur quantitativ, sondern qualitativ: Die Absorptionsmechanismen, Inhibitoren und Enhancer sind grundlegend verschieden.
LesenKarnivore Ernährung bei Morbus Crohn: Differenzierte Betrachtung und Grenzen
Morbus Crohn unterscheidet sich fundamental von Colitis ulcerosa – die Entzündung ist transmural und kann den gesamten Gastrointestinaltrakt betreffen. Die Übertragbarkeit des karnivoren Ernährungsmodells ist daher differenzierter zu bewerten.
LesenKarnivore Ernährung bei Long COVID: Ketonkörper, Neuroprotektion und mitochondriale Unterstützung
Long COVID betrifft multiple Organsysteme mit Neuroinflammation und mitochondrialer Dysfunktion als zentralen Mechanismen. Ketonkörper – insbesondere Beta-Hydroxybutyrat – werden in der Forschung als neuroprotektiv und mitochondrial unterstützend beschrieben.
LesenVegane Ernährung bei Leistungssport
Leistungssport stellt erhöhte Anforderungen an Proteinqualität, Energiebereitstellung und Regeneration. Rogerson (2017) identifizierte spezifische Herausforderungen für vegane Athlet:innen: Kreatin, Carnitin, die Leucin-Schwelle und die Proteinqualität sind die zentralen Stellschrauben.
LesenVegane Ernährung bei Osteoporose
Die EPIC-Oxford-Studie (Tong et al. 2020) zeigte ein um 43 % erhöhtes Knochenbruchrisiko bei Veganer:innen – besonders an Hüfte, Beinen und Wirbeln. Die Ursachen sind multifaktoriell: niedrigere Calcium-Bioverfügbarkeit, Vitamin-D-Status, Proteinqualität und BMI spielen zusammen.
LesenKetogene Ernährung bei Adipositas
Adipositas ist mehr als ein Kalorienproblem – es ist eine Stoffwechselerkrankung. Volek et al. (2008) zeigten, dass Kohlenhydratrestriktion einen einzigartigen metabolischen Zustand erzeugt: verbesserte Fettsäurepartitionierung, Reduktion des metabolischen Syndroms und Verbesserung der atherogenen Dyslipidämie – Effekte, die über den reinen Kaloriendefizit-Mechanismus hinausgehen.
LesenKarnivore Ernährung bei Fibromyalgie: Linolsäure-Reduktion, OxLAMs und Schmerzrezeptoren
Fibromyalgie-Schmerzen beruhen auf zentraler Sensitivierung – aber die Frage, was diese Sensitivierung aufrechthält, führt zunehmend zu oxidativen Lipidmetaboliten (OxLAMs). Die karnivore Ernährung reduziert Linolsäure radikal und könnte damit einen der Schmerzverstärker adressieren.
LesenKarnivore Ernährung bei Hashimoto-Thyreoiditis: Darmbarriere, Zonulin und molekulare Mimikry
Die Hashimoto-Thyreoiditis ist die häufigste Autoimmunerkrankung weltweit. Die Hypothese, dass eine gestörte Darmbarriere über molekulare Mimikry die Schilddrüse attackiert, rückt die Ernährung als potenziellen Modulationsfaktor in den Fokus.
LesenVegane Ernährung bei Depression
Depression ist eine Erkrankung mit neurobiochemischen Grundlagen – und mehrere der kritischen Substratdefizite bei veganer Ernährung betreffen direkt die Neurotransmitter-Synthese und die neuronale Energieversorgung. B12, DHA, Kreatin und Tryptophan sind die zentralen Verbindungspunkte.
LesenKetogene Ernährung bei Epilepsie
Epilepsie ist die Indikation, für die ketogene Ernährung die längste Geschichte und stärkste Evidenz hat. Seit über 100 Jahren wird sie bei therapieresistenten Anfällen eingesetzt – die erste große randomisierte kontrollierte Studie (Neal et al. 2008) bestätigte signifikante Anfallsreduktionen bei Kindern.
LesenKarnivore Ernährung bei MCAS: Antigenreduktion und Mastzellstabilisierung
Beim Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS) reagiert das Immunsystem auf eine Vielzahl von Triggern – darunter pflanzliche Antigene und Histaminquellen. Die karnivore Ernährung wird als radikale Eliminationsstrategie diskutiert, die mehrere MCAS-Triggerpfade gleichzeitig adressiert.
LesenKetogene Ernährung bei Schizophrenie
Schizophrenie gilt als eine der schwersten psychiatrischen Erkrankungen – und als eine der am schwierigsten zu behandelnden. Die metabolische Psychiatrie eröffnet eine neue Perspektive: Sethi et al. (2024) zeigten in einer Pilotstudie psychiatrische und metabolische Verbesserungen bei Schizophrenie-Patienten unter ketogener Diät.
LesenVegane Ernährung bei Kinderwunsch und Schwangerschaft
Schwangerschaft stellt die höchsten Nährstoffanforderungen an den weiblichen Organismus. Bei veganer Ernährung sind die kritischen Nährstoffe B12, DHA, Eisen und Cholin für die fetale Entwicklung von besonderer Bedeutung – mit potenziell irreversiblen Konsequenzen bei Defiziten.
LesenKetogene Ernährung bei PCOS
Das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) ist die häufigste endokrine Störung bei Frauen im gebärfähigen Alter – und Insulinresistenz ist ein zentraler Treiber. Mavropoulos et al. (2005) zeigten in einer Pilotstudie, dass ketogene Ernährung bei PCOS-Patientinnen Gewicht, freies Testosteron und das LH/FSH-Verhältnis signifikant verbesserte.
LesenKetogene Ernährung bei bipolarer Störung
Die bipolare Störung ist eine der psychiatrischen Erkrankungen, für die ketogene Ernährung die vielversprechendste frühe Evidenz zeigt. Sethi et al. (2024) dokumentierten in einer Pilotstudie signifikante Verbesserungen der psychiatrischen Symptomatik und des metabolischen Profils bei Patienten mit bipolarer Störung unter ketogener Diät.
LesenVegane Ernährung bei Hashimoto
Hashimoto-Thyreoiditis betrifft die Schilddrüse – ein Organ mit hohem Nährstoffbedarf. Vegane Ernährung bringt bei dieser Autoimmunerkrankung spezifische Herausforderungen mit sich: Selen, Vitamin B12, Jod und Eisen sind kritische Cofaktoren der Schilddrüsenfunktion, die bei rein pflanzlicher Ernährung häufig defizitär sind.
LesenKarnivore Ernährung bei Colitis ulcerosa: Mechanismen, Evidenz und Einordnung
Die karnivore Ernährung wird bei Colitis ulcerosa zunehmend diskutiert. Keferstein (2024) beschrieb fünf Mechanismen, über die eine rein tierische Ernährung die mukosale Heilung bei CU unterstützen könnte – von der Antigenreduktion bis zur Stammzellregulation.
LesenVegane Ernährung bei Autoimmunerkrankungen
Autoimmunerkrankungen entstehen aus einer Fehlregulation des Immunsystems. Vegane Ernährung bietet einerseits anti-inflammatorische Vorteile (Polyphenole, Ballaststoffe), bringt aber spezifische Risiken mit sich: Lektine und Zonulin-Aktivierung, Nährstoffdefizite für die Immunregulation und eine potenzielle Antinährstoff-Belastung.
LesenKetogene Ernährung bei Depression
Depression wird zunehmend als Erkrankung mit metabolischer Komponente verstanden. Norwitz, Sethi und Palmer (2020) postulierten, dass ketogene Ernährung als metabolische Therapie für psychische Erkrankungen betrachtet werden sollte – mit Mechanismen auf Ebene der Neuroinflammation, mitochondrialen Dysfunktion und Neurotransmitter-Dysbalance.
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