Vegane vs. karnivore Ernährung: Zwei Extreme im biochemischen Vergleich
Vegane und karnivore Ernährung markieren die beiden Extrempole des Ernährungsspektrums. Beide haben Befürworter mit starken Überzeugungen – und beide haben reale biologische Vor- und Nachteile. Ein biochemischer Vergleich zeigt: Die Stärken des einen sind die Schwächen des anderen.
— Die MOJO Perspektive
In der Regenerationsmedizin betrachten wir Ernährungsmuster als Signale an die drei Regulationssysteme. Die vegane Ernährung sendet starke Signale an das Mikrobiom (Ballaststoffe, Polyphenole), hat aber Lücken bei Substraten für Nervensystem (DHA, B12) und Stoffwechsel (Häm-Eisen, Carnitin). Die karnivore Ernährung liefert diese Substrate in Überfluss, eliminiert aber das Mikrobiom-Signal. Die Frage ist nicht 'welches Extrem', sondern: Welche Signale braucht dein System gerade am meisten?
Fazit
Das Wichtigste in Kürze
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
— Erkennen · Verstehen · Verändern
Erkennen
Verstehen
Verändern
Häufige Fragen
Ist eine der beiden Ernährungsformen 'natürlicher'?
Kann man Elemente beider kombinieren?
Quellen & Referenzen
- Risks of ischaemic heart disease and stroke in meat eaters, fish eaters, and vegetarians over 18 years of follow-up: results from the prospective EPIC-Oxford study
- Nutrient Intake and Status in Adults Consuming Plant-Based Diets Compared to Meat-Eaters: A Systematic Review
- Carnivore diet as regenerative immunotherapy for inflammatory bowel disease
- The evolution of the human trophic level during the PleistoceneBen-Dor M., Sirtoli R., Barkai R. – American Journal of Physical Anthropology (2021) DOI: 10.1002/ajpa.24247
Wie wir Evidenz bewerten
Wir betrachten Evidenz als Gesamtbild: Mechanistische Studien, Beobachtungsdaten, klinische Erfahrung und – wenn verfügbar – randomisierte Studien fließen gemeinsam in unsere Bewertung ein. Jede Aussage benennt transparent ihre Evidenzbasis.
Unser Evidenzverständnis lesenWeiterlesen

Arzt · Regenerationsmedizin · Gründer des MOJO Instituts
Mehr über den Autor