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7 FAQ-Artikel zum Thema Reizdarm-Syndrom (IBS).
Das Reizdarmsyndrom ist keine Verlegenheitsdiagnose. Es ist eine komplexe Störung der Darm-Hirn-Achse, bei der Nervensystem, Mikrobiom und Immunsystem gleichzeitig aus dem Gleichgewicht geraten – mit realen, messbaren Veränderungen.
LesenNein – aber Psyche und Darm sind über den Vagusnerv bidirektional verbunden. IBS ist eine Störung der Darm-Hirn-Achse mit messbaren biologischen Veränderungen, bei der psychische Faktoren Verstärker, aber nicht Ursache sind.
LesenReizdarm ist keine Ausschlussdiagnose mehr. Die Rome-IV-Kriterien ermöglichen eine positive Diagnosestellung – ergänzt durch gezielten Ausschluss von Warnsymptomen und organischen Ursachen.
LesenJa. Postinfektiöser Reizdarm (PI-IBS) betrifft etwa 10 % aller Menschen nach einer akuten Gastroenteritis. Das IBS-Risiko ist 6-fach erhöht – und der Mechanismus ist biologisch, nicht psychisch.
LesenDer Vagusnerv ist die zentrale Kommunikationsachse zwischen Darm und Gehirn. Bei IBS ist seine Funktion häufig beeinträchtigt – mit Folgen für Peristaltik, Entzündungsregulation und Schmerzverarbeitung.
LesenSIBO und IBS überlappen erheblich: Bis zu 78 % der IBS-Patienten haben einen positiven Atemtest. Die Frage ist nicht „entweder-oder", sondern ob SIBO ein Treiber deiner IBS-Symptome ist.
LesenDie Standardempfehlung „mehr Ballaststoffe" verschlechtert bei vielen IBS-Patienten die Symptome. Der Grund: Fermentierbare Fasern produzieren Gas in einem überempfindlichen Darm. Lösliche, nicht-fermentierbare Ballaststoffe sind die differenziertere Antwort.
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