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Liste · Therapien & Interventionen · 9 Punkte

Ketonkörper: BHB, Acetoacetat und Aceton im Überblick

Der Körper bildet drei Ketonkörper: Acetoacetat, Beta-Hydroxybutyrat, kurz BHB, und Aceton. Sie entstehen in der Leber aus Fettsäuren, wenn wenig Zucker und wenig Insulin da sind, etwa beim Fasten, bei ketogener Ernährung oder nach langer Anstrengung. Puchalska und Crawford (2017) beschreiben sie als Brennstoff, Signalstoff und Baustein zugleich. Diese Liste zeigt, was jeder der drei ist, wie sie zusammenhängen, wie sie gemessen werden und wo die Grenze zur Ketoazidose liegt.
Dr. Gerrit Kefersteinaktualisiert 3 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

  • Acetoacetat ist der erste Ketonkörper, BHB entsteht daraus, Aceton zerfällt von selbst aus Acetoacetat und wird abgeatmet (Mensch).
  • Bei gemischter Kost liegen Ketonkörper im Blut bei etwa 0,1 bis 0,25 mmol/l, nach 24 Stunden Fasten bei etwa 1 mmol/l (Mensch).
  • BHB wirkt in Zell- und Tierversuchen auch als Signalstoff auf Gene und auf das NLRP3-Inflammasom (Zelle, Tier).

„Welche Ketonkörper gibt es, was ist Acetoacetat, und was sagt mein BHB-Wert im Blut?“

Du kennst das vielleicht: Du isst seit einiger Zeit kohlenhydratarm, liest überall von BHB, Ketonen und Ketose, der Urinstreifen färbt sich mal, mal nicht, und jemand sagt: Ketone sind doch gefährlich, das ist wie bei Diabetes. Was sind diese Stoffe eigentlich, und welcher Wert zeigt was?

Die mechanische Sicht sagt: Ketonkörper sind ein Warnzeichen. In der Klinik tauchen sie bei entgleistem Diabetes auf, und wo sie steigen, wird nach der Ursache gesucht. Das ist richtig und rettet Leben, denn eine Ketoazidose ist ein Notfall. Und trotzdem: Warum bildet jeder gesunde Mensch nach einer Nacht ohne Essen Ketonkörper, und warum nutzt das Gehirn sie im Fasten so gern?

Die energetische Sicht sagt: Ketose ist der natürliche Zustand, je höher der Wert, desto besser. Sie spürt richtig, dass viele Menschen in Ketose klarer und gleichmäßiger Energie erleben. Und trotzdem: Ein höherer Wert ist nicht automatisch ein besserer, und ein Getränk mit BHB-Salz macht noch keinen Stoffwechsel, der Fett verbrennt.

Die biologische Sicht verbindet beides: Ketonkörper sind ein reguliertes Programm. Ob sie Ausdruck von Anpassung oder von Entgleisung sind, entscheidet das Insulin.

Oft heißt es: „Zucker ist der Übeltäter.“ Ketonkörper zeigen nicht, dass Zucker böse ist. Sie zeigen, dass dein Körper zwei Brennstoffe kennt und zwischen ihnen wechseln kann.

Was im Körper passiert

Stell dir die Leber als Raffinerie vor, die bei Zuckerknappheit Fett zu einem handlichen Brennstoff umbaut und ihn verschickt. In ihren Mitochondrien entsteht aus Fettsäuren zuerst Acetoacetat. Je nachdem, wie viel NADH dort bereitliegt, wird ein Teil davon zu BHB umgebaut; ein kleiner Teil zerfällt zu Aceton (Mensch).

Das NADH ist der beladene Träger der Elektronen, die in der Atmungskette zu Energie werden. Darum sind Acetoacetat und BHB mehr als zwei Varianten desselben Stoffs: Ihr Verhältnis zeigt, wie voll der Elektronenspeicher der Mitochondrien gerade ist (Mensch; Veech 2004). In Herz, Muskeln und Gehirn läuft der Weg zurück: BHB wird wieder Acetoacetat und dann Brennstoff.

Gesteuert wird das Ganze vom Insulin. Ist es niedrig, läuft die Raffinerie an; steigt es, drosselt es sie. Bei gesundem Stoffwechsel bleibt die Ketose darum begrenzt. Nur wenn Insulin fast ganz fehlt, läuft die Produktion ohne Bremse, und aus Anpassung wird Ketoazidose.

1. Acetoacetat: der erste Ketonkörper

Acetoacetat, auch Acetessigsäure, ist der Ketonkörper, den die Leber zuerst bildet. In den Mitochondrien der Leberzellen werden Fettsäuren zu Acetyl-CoA zerlegt; zwei davon werden über die Zwischenstufe HMG-CoA zu Acetoacetat verbunden (Mensch; Puchalska und Crawford 2017). Chemisch ist es eine kurze Säure mit vier Kohlenstoffatomen und einer Ketogruppe am dritten, Summenformel C4H6O3, systematisch 3-Oxobutansäure. Aus Acetoacetat entstehen die beiden anderen Ketonkörper. Gehirn, Herz und Muskeln nutzen es als Brennstoff: Ein Enzym namens SCOT macht daraus wieder Acetyl-CoA für den Citratzyklus. Der Leber selbst fehlt dieses Enzym, darum bildet sie Ketonkörper für andere Organe, verbrennt sie aber nicht selbst (Mensch). Mehr dazu im Glossar Acetoacetat.

Tipp: Urin-Teststreifen messen Acetoacetat. Nach einigen Wochen Ketose zeigen sie oft weniger an, obwohl die Ketose bleibt, weil dann mehr davon als BHB im Blut kreist und die Niere weniger ausscheidet.

2. Beta-Hydroxybutyrat (BHB): der häufigste Ketonkörper im Blut

BHB entsteht aus Acetoacetat, wenn die Leber ihm Wasserstoff aus dem Träger NADH anhängt; der Schritt läuft in beide Richtungen. In der Ketose ist BHB der Ketonkörper, der im Blut am meisten kreist (Mensch). Streng chemisch ist BHB gar kein Keton, denn es trägt statt der Ketogruppe eine Hydroxygruppe: 3-Hydroxybutansäure, Summenformel C4H8O3. Der Körper bildet nur die D-Form. Im Gewebe wird BHB wieder zu Acetoacetat und dann zu Brennstoff. Daneben wirkt BHB als Signalstoff auf Gene und Entzündung (Zelle, Tier; Newman und Verdin 2017), mehr dazu weiter unten und im Glossar Beta-Hydroxybutyrat.

Tipp: Blutmessgeräte für Ketone messen BHB direkt. Darum gilt der Blutwert als genauer als Urin oder Atem.

3. Aceton: der Ketonkörper im Atem

Aceton entsteht, wenn Acetoacetat von selbst ein Kohlendioxid abspaltet, ohne Enzym. Es ist flüchtig und wird vor allem über die Lunge abgeatmet; daher kommt der leicht fruchtige Atemgeruch in der Ketose (Mensch). Als Brennstoff spielt Aceton kaum eine Rolle. Es ist vor allem ein Zeichen dafür, dass Ketonkörper gebildet werden.

Tipp: Atemmessgeräte schätzen die Ketose über Aceton. Sie messen ohne Stich, sind aber ungenauer als ein BHB-Wert im Blut.

4. Acetoacetat und BHB: ein Paar, das den Zustand der Mitochondrien zeigt

Acetoacetat und BHB gehen ständig ineinander über. In welche Richtung, hängt davon ab, wie viel NADH in den Mitochondrien bereitliegt, also wie voll ihr Speicher an Elektronen ist. Das Verhältnis von BHB zu Acetoacetat spiegelt darum den Redoxzustand der Mitochondrien, das Gleichgewicht zwischen beladenem und leerem Träger (Mensch; Veech 2004, Puchalska und Crawford 2017). Bei Insulinmangel und Ketoazidose verschiebt es sich stark zu BHB. Veech (2004) beschreibt außerdem Versuche am isolierten Rattenherz, in denen Ketonkörper mehr Pumparbeit je verbrauchtem Sauerstoff ermöglichten als Zucker allein (Tier). Ob das im menschlichen Alltag so gilt, ist offen.

5. BHB-Wert im Blut: was er zeigt

Bei gemischter Kost liegen alle Ketonkörper im Blut von Erwachsenen zusammen bei etwa 0,1 bis 0,25 mmol/l und schwanken über den Tag. Nach 24 Stunden Fasten steigen sie auf etwa 1 mmol/l, nach mehreren Tagen Fasten auf mehrere Millimol pro Liter (Mensch; Puchalska und Crawford 2017, Cahill 2006). Ernährungsketose wird meist ab etwa 0,5 mmol/l BHB beschrieben, das ist eine Konvention und kein Laborreferenzbereich. Einen Zielwert, der für alle gilt, gibt es nicht. Wie sich andere Laborwerte unter Keto verändern, steht in Laborwerte bei ketogener Ernährung.

Tipp: BHB schwankt mit Mahlzeiten, Sport und Tageszeit. Wer misst, macht Werte erst mit der Uhrzeit und dem, was davor war, vergleichbar.

6. Ketoazidose: wenn Ketonkörper und Säure entgleisen

Ernährungsketose und Ketoazidose sind zwei verschiedene Zustände. Bei der Ketoazidose fehlt Insulin fast ganz, die Ketonkörper steigen bis etwa 20 mmol/l, und weil Acetoacetat und BHB Säuren sind, wird das Blut sauer (Mensch). Das betrifft vor allem Menschen mit Typ-1-Diabetes, seltener Typ-2-Diabetes, etwa unter Medikamenten aus der Gruppe der SGLT2-Hemmer, dann manchmal bei fast normalem Blutzucker. Bei gesunder Bauchspeicheldrüse bremst Insulin die Ketonbildung, bevor es so weit kommt. Mehr in Ketose oder Ketoazidose.

Tipp: Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, starker Durst, tiefe schnelle Atmung oder Benommenheit zusammen mit hohen Ketonwerten sind ein Notfall: dann 112. Wer Insulin oder SGLT2-Hemmer nimmt, stellt die Ernährung nur zusammen mit der Ärztin um.

7. BHB als Signalstoff: Gene und Entzündung

BHB ist mehr als Brennstoff. In Zellversuchen und bei Mäusen hemmte es Enzyme, die Histon-Deacetylasen heißen und Gene stumm schalten; dadurch wurden Schutzgene aktiver, die Zellen vor oxidativem Stress bewahren, etwa FOXO3A (Zelle, Tier; Shimazu und Kollegen 2013). In anderen Versuchen bremste BHB einen Entzündungsschalter der Immunzellen, das NLRP3-Inflammasom, und zwar unabhängig von seinem Rezeptor auf der Zelloberfläche (Zelle, Tier; Youm und Kollegen 2015). Dieser Rezeptor, HCA2, sitzt unter anderem auf Fettzellen; dort bremst BHB die Freisetzung weiterer Fettsäuren, eine Art Rückkopplung (Newman und Verdin 2017). Wie stark diese Signale beim Menschen in Ernährungsketose wirken, ist noch wenig untersucht.

8. BHB-Salze und Ketonester: Ketone von außen

Ketonkörper lassen sich auch trinken. BHB-Salze sind BHB gebunden an Natrium, Kalium, Calcium oder Magnesium; Ketonester binden BHB an einen Alkohol. In einer Studie mit gesunden Erwachsenen hob ein Ketonester das körpereigene D-BHB im Blut deutlich stärker als ein BHB-Salz. Das Salz enthielt zur Hälfte die L-Form, die der Körper langsamer verwertet, und brachte viel Mineralsalz mit. Beide Getränke hoben BHB für einige Stunden, ohne dass sich die Ernährung änderte; einige Teilnehmende hatten Magen-Darm-Beschwerden (Mensch; Stubbs und Kollegen 2017). Auch mittelkettige Fette, MCT, heben BHB etwas an. Was Ketone von außen leisten, ist nicht dasselbe wie eine Ketose aus Fasten oder Ernährung, denn dort sinkt zugleich das Insulin und der Fettabbau läuft an.

9. Ketonkörper und Gehirn

Das Gehirn kann Fettsäuren kaum verbrennen, Ketonkörper aber schon. Nach mehreren Fastentagen decken sie einen großen Teil seines Energiebedarfs, nach Cahill (2006) etwa zwei Drittel bei langem Fasten (Mensch). In Nervenzellkulturen schützte BHB vor Giften, die Modelle für Alzheimer und Parkinson sind (Zelle; Kashiwaya und Kollegen 2000). In einer randomisierten, placebokontrollierten Studie mit Menschen mit leichter bis mittlerer Alzheimer-Erkrankung hob ein MCT-Präparat das BHB; Unterschiede in Gedächtnistests zeigten sich vor allem bei Menschen ohne die Genvariante APOE4 (Mensch; Henderson und Kollegen 2009). Mehr in Ketogene Ernährung bei Alzheimer.

Tipp: Wer bei sich oder einem Angehörigen Veränderungen von Gedächtnis oder Orientierung bemerkt, lässt das zuerst ärztlich abklären; Ernährung kommt danach ins Gespräch.

zum Merken
Ketonkörper sind kein Alarm, sondern ein zweiter Brennstoff. Sie zeigen, dass dein Körper wechseln kann, solange Insulin die Bremse hält.

Das Fundament dahinter

In jeder Zelle sind Mitochondrien Sensor und Effektor: Sie spüren, ob Herausforderung oder Gefahr ansteht, und stellen danach Energie bereit oder schalten in den Schutzmodus, in der Forschung Cell Danger Response.

Von den drei Systemen spricht hier vor allem der Stoffwechsel; was in der Zelle passiert, passiert im ganzen System.

Was sich oft genug wiederholt, bleibt: Über das Körpergedächtnis werden aus Zuständen Eigenschaften, in beide Richtungen.

Regeneration braucht, wofür die sechs Ärzte der Regeneration stehen: Atmung, Nahrung, Bewegung, Naturkraft, Verbindung und Story; die ärztliche Behandlung läuft weiter.

Deine Entscheidung

Deine Entscheidung. Wenn du verstehen möchtest, was Ketonkörper bei dir tun, kannst du drei Dinge beobachten:

Was misst du: BHB im Blut, Acetoacetat im Urin oder Aceton im Atem? Jeder Test zeigt einen anderen Ketonkörper.

Wann misst du: morgens nüchtern, nach dem Essen, nach Sport? Notiere zu jedem Wert die Uhrzeit und was davor war.

Welche Medikamente nimmst du, vor allem für den Blutzucker? Dann gehört jede Umstellung zuerst zu deiner Ärztin.

Mit diesen Notizen kannst du Werte im Verlauf lesen, statt einer einzelnen Zahl zu folgen. Was du daraus machst, entscheidest du.

Vor jedem Ausprobieren kannst du dich fragen:

  1. Ist es biologisch plausibel?
  2. Ist das Risiko klein?
  3. Hat deine Ärztin geklärt, dass keine Gefahr dahintersteckt?
  4. Kannst du es an dir beobachten?

Was wir nicht wissen: Bildung und Abbau der Ketonkörper sind gut untersucht (Mensch). Die Signalwirkungen von BHB auf Gene und Entzündung stammen überwiegend aus Zell- und Tierversuchen; ob sie in Ernährungsketose beim Menschen in nennenswertem Maß auftreten, ist offen. Für die Ernährungsketose gibt es keinen festen Laborreferenzbereich, die Grenze von etwa 0,5 mmol/l ist eine verbreitete Konvention. Studien zu BHB-Salzen und Ketonestern sind klein und kurz; Langzeitdaten fehlen.

Zum Nachschlagen

Begriffe fürs Arztgespräch
  • Mein Ketonwert im Blut: Beta-Hydroxybutyrat (BHB) im Kapillarblut
  • Ketone im Urin: Ketonurie (Acetoacetat)
  • Ketone und Übersäuerung bei Diabetes: diabetische Ketoazidose
  • Ketoazidose bei fast normalem Zucker: euglykämische Ketoazidose unter SGLT2-Hemmern
  • Ketone durch Fasten oder Keto: Ernährungsketose, Hungerketose
  • Ketone zum Trinken: exogene Ketone (BHB-Salze, Ketonester)
Wer klärt was

Ob eine Krankheit dahintersteckt und wie sie behandelt wird, klärt deine Ärztin. Seelische Last gehört zu deiner Therapeutin. Was du im Alltag für deine Regeneration tust, begleitet ein Mentor. Entscheiden tust du.

Häufige Fragen (4)

Welche Ketonkörper gibt es?

Drei: Acetoacetat, Beta-Hydroxybutyrat (BHB) und Aceton. Acetoacetat bildet die Leber zuerst, BHB entsteht daraus und ist in der Ketose der häufigste Ketonkörper im Blut, Aceton zerfällt von selbst aus Acetoacetat und wird abgeatmet (Puchalska und Crawford 2017).

Welcher Ketonkörper wird bei welchem Test gemessen?

Blutmessgeräte messen BHB, Urinstreifen messen Acetoacetat, Atemgeräte messen Aceton. Der Blutwert gilt als am genauesten. Urinstreifen zeigen nach einigen Wochen Ketose oft weniger an, obwohl die Ketose bleibt.

Sind Ketonkörper gefährlich?

In der Ernährungsketose sind sie normale Stoffwechselprodukte, die jeder Mensch nach einer Nacht ohne Essen in kleinen Mengen bildet. Gefährlich wird es bei der Ketoazidose, wenn Insulin fast ganz fehlt, die Ketonkörper bis etwa 20 mmol/l steigen und das Blut sauer wird (Puchalska und Crawford 2017). Übelkeit, Erbrechen, schnelle tiefe Atmung oder Benommenheit mit hohen Werten sind ein Notfall: 112.

Was sind BHB-Salze?

BHB-Salze sind BHB, gebunden an Mineralien wie Natrium, Kalium, Calcium oder Magnesium. In einer Studie hoben sie das BHB im Blut für einige Stunden, weniger stark als ein Ketonester; etwa die Hälfte war die L-Form, die der Körper langsamer verwertet (Stubbs und Kollegen 2017). Sie senken nicht das Insulin und ersetzen darum keine Ketose aus Fasten oder Ernährung.
Quellen (6)
  • Multi-dimensional Roles of Ketone Bodies in Fuel Metabolism, Signaling, and Therapeutics
    Puchalska P., Crawford P.A. – Cell Metabolism (2017) DOI: 10.1016/j.cmet.2016.12.022
  • β-Hydroxybutyrate: A Signaling Metabolite
    Newman J.C., Verdin E. – Annual Review of Nutrition (2017) DOI: 10.1146/annurev-nutr-071816-064916
  • Suppression of Oxidative Stress by β-Hydroxybutyrate, an Endogenous Histone Deacetylase Inhibitor
    Shimazu T., Hirschey M.D., Newman J. et al. – Science (2013) DOI: 10.1126/science.1227166
  • D-β-Hydroxybutyrate protects neurons in models of Alzheimer's and Parkinson's disease
    Kashiwaya Y., Takeshima T., Mori N. et al. – Proceedings of the National Academy of Sciences (2000) DOI: 10.1073/pnas.97.10.5440
  • The therapeutic implications of ketone bodies: the effects of ketone bodies in pathological conditions: ketosis, ketogenic diet, redox states, insulin resistance, and mitochondrial metabolism
    Veech R.L. – Prostaglandins, Leukotrienes and Essential Fatty Acids (2004) DOI: 10.1016/j.plefa.2003.09.007
  • Study of the ketogenic agent AC-1202 in mild to moderate Alzheimers disease: a randomized, double-blind, placebo-controlled, multicenter trial
    Henderson S.T., Vogel J.L., Barr L.J. et al. – Nutrition & Metabolism (2009) DOI: 10.1186/1743-7075-6-31

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