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Forschungsupdate · Therapien & Interventionen

Wie 2.029 Erwachsene unter karnivorer Ernährung ihre Gesundheit selbst beschreiben

Dr. Gerrit Kefersteinaktualisiert 3 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

  • 2.029 Erwachsene, im Median 14 Monate karnivor, berichteten wenige Beschwerden (unter 1 bis 5,5 Prozent) und hohe Zufriedenheit (Mensch, Selbstauskunft).
  • Der BMI sank nach eigenen Angaben im Median von 27,2 auf 24,3; bei 262 Menschen mit Diabetes sank der HbA1c im Median um 0,4 Prozentpunkte (Mensch, Selbstauskunft).
  • Das LDL-Cholesterin lag im Median bei 172 mg/dl, HDL und Triglyzeride im günstigen Bereich; was das für das Herz heißt, ist offen (Mensch, Selbstauskunft).

Begrenzte Evidenz. Wenige Studien oder methodische Einschränkungen, aber mechanistisch plausibel.

„Was zeigt die große Carnivore-Studie aus Harvard wirklich, und was kann eine Umfrage gar nicht zeigen?“

Du hast gehört, dass eine Harvard-Studie gezeigt habe, karnivore Ernährung sei gesund. Oder das Gegenteil: dass es dazu gar keine richtigen Studien gebe. Du willst wissen, was in der Arbeit wirklich steht.

Die mechanische Sicht der Ernährungsmedizin sagt: Eine Umfrage ohne Vergleichsgruppe ist kein Beleg, und eine Kost ohne Gemüse widerspricht allen Leitlinien. Ihre Stärke ist der klare Maßstab, was als Beweis gilt. Und trotzdem: Wenn 2.029 Menschen über ein Jahr fast ohne Pflanzen leben und kaum Beschwerden berichten, ist das nicht eine Beobachtung, die eine Erklärung verdient?

Die energetische Sicht sagt: Wenn sich so viele Menschen besser fühlen, zählt das, und der Körper zeigt, was ihm guttut. Sie sieht richtig, dass Befinden eine echte Information ist. Und trotzdem: Wer sich schlecht fühlte, hat meist aufgehört und wurde gar nicht gefragt.

Die biologische Sicht fragt: Was passiert im Stoffwechsel, wenn die Kohlenhydrate fast ganz wegfallen, und welche dieser Veränderungen lassen sich an Werten ablesen?

Oft heißt es: „Keine Studie heißt: wirkt nicht. Die Leitlinie ist das Beste für mich.“ Eine Umfrage unter Zufriedenen beweist nicht, dass eine Kost wirkt, und auch nicht, dass sie nicht wirkt. Sie ist eine gut gestellte erste Frage.

Was im Körper passiert

Stell dir deinen Stoffwechsel als Haushalt mit zwei Brennstoffen vor: Zucker und Fett. Insulin ist der Schalter, der sagt: Zucker ist da, speichern. Fällt der Zucker aus der Nahrung fast weg, sinkt das Insulin, und der Körper holt sich seine Energie aus Fett. Die Leber bildet daraus Ketonkörper, die auch das Gehirn nutzen kann (Mensch).

Das passt zu zwei Befunden der Umfrage. Weniger Insulin erleichtert es, Fett aus den Speichern freizugeben, was zum Gewichtsverlust passt. Und bei Diabetes fällt mit den Kohlenhydraten ein großer Teil dessen weg, was den Blutzucker nach dem Essen hebt, was zu sinkendem HbA1c und weniger Medikamenten passt (Mensch, Studien zu sehr kohlenhydratarmer Kost).

Mehr Fett als Brennstoff heißt auch mehr Fett im Blut, das transportiert werden muss. Ein Teil davon fährt in LDL-Teilchen. Ob das LDL dabei so wirkt wie ein hohes LDL bei anderer Ernährung, ist die offene Frage (Modell nach Norwitz und Kollegen). Was die Umfrage nicht sagen kann, ist, wie viel dieser Wirkungen von der Kost selbst kommt und wie viel von allem, was die Befragten sonst verändert haben. Warum das so schwer zu trennen ist, steht unter Epidemiologie in der Ernährung.

In einer Online-Umfrage von Forschenden des Boston Children's Hospital und der Harvard Medical School beschrieben 2.029 Erwachsene, die seit mindestens sechs Monaten fast nur tierische Lebensmittel aßen, wenige Beschwerden, hohe Zufriedenheit und einen gesunkenen BMI, im Median von 27,2 auf 24,3 (Lennerz und Kollegen 2021). Das LDL-Cholesterin lag bei denen, die aktuelle Werte angaben, im Median bei 172 mg/dl. Alle Angaben stammen von den Befragten selbst, und befragt wurden nur Menschen, die bei der Kost geblieben sind.

Studiendesign: Querschnittsbefragung online mit Selbstauskunft, ohne Vergleichsgruppe · Erwachsene ab 18 Jahren, die nach eigener Angabe seit mindestens sechs Monaten karnivor essen, geworben über offene Gruppen in sozialen Medien · Stichprobe 2.029 auswertbare Antworten von 3.883 Anmeldungen · Dauer Befragung vom 30. März bis 24. Juni 2020; karnivor im Median seit 14 Monaten

Hintergrund

Die karnivore Ernährung verzichtet weitgehend oder ganz auf Pflanzen: Fleisch, Fisch, Eier, tierische Fette, oft Milchprodukte. In sozialen Medien hat sie seit Ende der 2010er-Jahre viele Anhänger. Belastbare Daten gab es kaum, vor allem historische Berichte über arktische Völker, Einzelfälle und Erfahrungsberichte im Netz. Gängige Erwartung war, dass eine solche Kost zu Nährstoffmängeln und einem ungünstigen Herzrisiko führt.

Belinda Lennerz, Jacob Mey, Owen Henn und David Ludwig vom Boston Children's Hospital, einem Lehrkrankenhaus der Harvard Medical School, wollten diese Lücke beschreiben, nicht schließen. Ihr Ziel war ein erstes Bild: Was essen diese Menschen, warum, wie geht es ihnen nach eigener Einschätzung, und welche Beschwerden berichten sie? Die Arbeit erschien Ende 2021 in Current Developments in Nutrition, einer begutachteten Zeitschrift der American Society for Nutrition. Ludwig forscht seit Jahren zu kohlenhydratarmer Ernährung und gibt Einnahmen aus Büchern dazu als möglichen Interessenkonflikt an.

Ergebnisse

Wer geantwortet hat. Die Befragten waren im Median 44 Jahre alt, 67 Prozent Männer, und 93 Prozent nannten gesundheitliche Gründe für die Kost. Geworben wurde in offenen Gruppen sozialer Medien, am häufigsten über eine große Facebook-Gruppe zur karnivoren Ernährung (23 Prozent), Instagram (18 Prozent) und Reddit (7 Prozent). Den Fragebogen entwickelten die Forschenden mit Mitgliedern der Gemeinschaft (Mensch, Selbstauskunft).

Was gegessen wurde. 85 Prozent aßen täglich oder öfter rotes Fleisch. Weniger als 10 Prozent aßen Gemüse, Obst oder Getreide häufiger als einmal im Monat, und 37 Prozent nahmen keine Vitaminpräparate.

Beschwerden. Beschwerden, die zu einem Nährstoffmangel oder einer anderen Nebenwirkung passen könnten, gaben je nach Art unter 1 bis 5,5 Prozent an: Magen und Darm 3,1 bis 5,5 Prozent, Muskeln 0,3 bis 4,0 Prozent, Haut 0,1 bis 1,9 Prozent.

Befinden. 95 Prozent berichteten, ihre Gesundheit insgesamt habe sich verbessert. Beim Wohlbefinden, etwa Energie, Schlaf und Konzentration, waren es je nach Bereich 66 bis 91 Prozent, bei einzelnen Erkrankungen 48 bis 98 Prozent. Die Zufriedenheit mit der Kost war hoch.

Gewicht. Der BMI sank nach eigenen Angaben im Median von 27,2 auf 24,3.

Blutwerte, selbst angegeben. Bei denen, die aktuelle Blutfette angaben, lag das LDL-Cholesterin im Median bei 172 mg/dl, deutlich erhöht, HDL-Cholesterin und Triglyzeride mit je 68 mg/dl im günstigen Bereich. CRP und das Leberenzym GGT waren gesunken, der Langzeitzucker HbA1c in der Gesamtgruppe unverändert. Bei den Blutfetten als Befund berichteten 56 Prozent eine Besserung, 18 Prozent keine Veränderung und 27 Prozent eine neue oder verschlechterte Fettstoffwechselstörung.

Diabetes. 262 Befragte hatten Typ-1- oder Typ-2-Diabetes. Bei ihnen sank der BMI im Median um 4,3 und der HbA1c um 0,4 Prozentpunkte. Nach eigenen Angaben setzten alle die Spritzen ohne Insulin ab, 84 Prozent die Tabletten und 92 Prozent der Menschen mit Typ-2-Diabetes das Insulin. Wie diese Änderungen ärztlich begleitet wurden, erfasste die Umfrage nicht.

Was bedeutet das für dich

Was die Umfrage zeigen kann. Es gibt eine große Gruppe von Menschen, die seit über einem Jahr fast ohne Pflanzen isst und sich dabei nach eigener Einschätzung gut fühlt. Die angegebenen Werte liegen in physiologisch plausiblen Bereichen, und auch ungünstige Befunde wie das hohe LDL wurden offen berichtet. Damit liefert die Arbeit Hypothesen und Zahlen, mit denen man kontrollierte Studien planen kann. Mehr nicht, aber auch nicht weniger.

Was sie nicht zeigen kann. Sie zeigt keine Ursache, denn es gibt keine Vergleichsgruppe und keine Messung durch die Forschenden. Sie zeigt nicht, wie vielen Menschen die Kost gut bekommt, denn wer nach drei Wochen aufgehört hat, wurde nicht befragt. Stell dir eine Umfrage im Fitnessstudio vor, die nur die Mitglieder erreicht, die nach einem Jahr noch kommen: Sie wird fast nur Zufriedene finden. Dazu kommen die Werbung über begeisterte Gruppen, Erinnerungsfehler bei den Werten von vor der Umstellung und der Umstand, dass Menschen eine Kost oft beginnen, wenn es ihnen schlecht geht, und die spätere Besserung der Kost zuschreiben, auch wenn sie von selbst gekommen wäre. Die Autoren benennen all das selbst. Wer so motiviert ist, lebt oft auch sonst gesünder; mehr dazu im Glossar Healthy User Bias.

Der Fachstreit. Kirwan und Kollegen (2022) kritisierten in derselben Zeitschrift die nicht geprüften Fragebögen, die fehlende Überprüfung der Krankheitsangaben und vor allem, dass selbst angegebene Laborwerte überhaupt ausgewertet wurden. Ludwig und Kollegen (2022) stimmten den Grenzen zu, verteidigten aber den Ansatz: Wer über eine kaum untersuchte Kost erste Daten gewinnen wolle, komme an Befragungen nicht vorbei, und die Werte seien plausibel gewesen, auch die ungünstigen. Beide Seiten fordern lange, kontrollierte Studien.

Die LDL-Frage. Ein LDL von 172 mg/dl gilt in der Kardiologie als deutlich erhöht. Genanalysen, Kohorten und kontrollierte Studien zeigen übereinstimmend, dass mehr LDL über lange Zeit mehr Arteriosklerose bedeutet (Mensch; Ference und Kollegen 2017). Norwitz und Kollegen (2022) deuten den Anstieg unter sehr kohlenhydratarmer Kost als vermehrten Fetttransport bei schlanken, stoffwechselgesunden Menschen (Modell nach Norwitz und Kollegen, Lipid-Energie-Modell). Ob dieses Muster das Herzrisiko anders bewertet, ist offen. Mehr dazu unter Cholesterin bei karnivorer Ernährung.

Diabetesmittel. Eine fast kohlenhydratfreie Kost kann den Blutzucker innerhalb von Tagen senken. Wer Insulin oder Tabletten nimmt, die den Zucker senken, kann dann zu niedrige Werte bekommen. Darum läuft eine solche Umstellung nur mit der Ärztin, die die Dosis anpasst; dasselbe gilt für Blutdruck- und Entwässerungsmittel und bei einer Nierenerkrankung. Die hohen Absetzraten der Umfrage sind Selbstauskunft und keine Anleitung.

zum Merken
Eine Umfrage unter Zufriedenen zeigt, was möglich ist, nicht, wie oft es gelingt.

Das Fundament dahinter

In jeder Zelle sind Mitochondrien Sensor und Effektor: Sie spüren, ob Herausforderung oder Gefahr ansteht, und stellen danach Energie bereit oder schalten in den Schutzmodus, in der Forschung Cell Danger Response.

Von den drei Systemen spricht hier vor allem der Stoffwechsel; was in der Zelle passiert, passiert im ganzen System.

Was sich oft genug wiederholt, bleibt: Über das Körpergedächtnis werden aus Zuständen Eigenschaften, in beide Richtungen.

Regeneration braucht, wofür die sechs Ärzte der Regeneration stehen: Atmung, Nahrung, Bewegung, Naturkraft, Verbindung und Story; die ärztliche Behandlung läuft weiter.

Deine Entscheidung

Deine Entscheidung. Ob du karnivor isst, ist deine Wahl, und die Umfrage liefert dir dafür eine Landkarte, keinen Beweis.

Wenn du darüber nachdenkst, kannst du in dieser Woche notieren, wie du dich nach Mahlzeiten mit und ohne Kohlenhydrate fühlst: Energie, Verdauung, Schlaf.

Du kannst deine letzten Blutwerte heraussuchen, etwa Lipidprofil, HbA1c und Nierenwerte, damit du vorher und nachher vergleichen kannst.

Und du kannst mit deiner Ärztin klären, ob deine Medikamente bei einer Umstellung angepasst werden müssen. Die Begriffe unten helfen dir im Gespräch. Den Überblick über alle Daten findest du unter Karnivore Ernährung.

  • Die Umfrage als Landkarte lesen: Sie zeigt, was Menschen unter dieser Kost erleben können, nicht, was bei dir passiert. Wer es ausprobiert, gewinnt mehr aus eigenen Notizen zu Schlaf, Verdauung und Energie als aus Prozentwerten anderer.
  • Blutfette vorher und nachher: Das LDL steigt unter karnivorer Kost oft deutlich. Ein Lipidprofil vor und einige Wochen nach einer Umstellung zeigt, wie dein Körper reagiert; was der Wert für dich bedeutet, besprichst du mit deiner Ärztin.
  • Medikamente zuerst klären: Bei Insulin, zuckersenkenden Tabletten, Blutdruck- oder Entwässerungsmitteln oder einer Nierenerkrankung gehört die Ärztin an den Anfang, weil sie die Dosis an die neue Kost anpasst.

Vor jedem Ausprobieren kannst du dich fragen:

  1. Ist es biologisch plausibel?
  2. Ist das Risiko klein?
  3. Hat deine Ärztin geklärt, dass keine Gefahr dahintersteckt?
  4. Kannst du es an dir beobachten?

Was wir nicht wissen: Alle Daten sind Selbstauskunft, auch Laborwerte und Gewicht; die Forschenden haben nichts selbst gemessen. Es gibt keine Vergleichsgruppe. Befragt wurden nur Menschen, die mindestens sechs Monate bei der Kost geblieben sind, geworben über begeisterte Gruppen; wer aufgehört hat oder Beschwerden hatte, fehlt. Die Werte von vor der Umstellung stammen aus der Erinnerung. Die Fragebögen zur Ernährung waren nicht gegen eine Referenz geprüft, Portionsgrößen wurden nicht erfasst. Die Befragung lief im ersten Pandemiefrühjahr 2020. Über harte Endpunkte wie Herzinfarkt sagt die Arbeit nichts, und die mittlere Dauer von 14 Monaten ist für Langzeitfolgen zu kurz.

Zum Nachschlagen

Begriffe fürs Arztgespräch
  • Langzeitzucker: HbA1c
  • Das Cholesterin, das als schlecht gilt: LDL-Cholesterin
  • Blutfette insgesamt: Lipidprofil
  • Der Körper verbrennt Fett statt Zucker: Ketose
  • Zu niedriger Blutzucker: Hypoglykämie
  • Die Zuckermittel an die neue Kost anpassen: Dosisanpassung der Antidiabetika
Wer klärt was

Ob eine Krankheit dahintersteckt und wie sie behandelt wird, klärt deine Ärztin. Seelische Last gehört zu deiner Therapeutin. Was du im Alltag für deine Regeneration tust, begleitet ein Mentor. Entscheiden tust du.

Häufige Fragen (4)

Ist eine Harvard-Studie nicht ein Qualitätsbeweis?

Die Herkunft sagt etwas über das Team, nicht über das Design. Eine Online-Umfrage mit Selbstauskunft und ohne Vergleichsgruppe bleibt eine Umfrage, egal wer sie durchführt. Die Autoren schreiben das selbst sehr deutlich.

Was bedeutet Survivorship Bias bei dieser Studie?

Befragt wurden nur Menschen, die mindestens sechs Monate bei der Kost geblieben sind. Wer vorher wegen Beschwerden, fehlender Besserung oder sozialer Gründe aufgehört hat, fehlt. Die 95 Prozent beschreiben darum die, die geblieben sind, nicht alle, die es versucht haben.

Gibt es Carnivore-Studien mit Vergleichsgruppe?

Bisher nicht. Neben der Umfrage gibt es Fallberichte und kleine Fallserien, etwa zehn Menschen mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung (Norwitz und Soto-Mota 2024), aber keine kontrollierte Studie, die karnivore mit anderer Kost vergleicht.

Warum stieg das LDL bei so vielen?

Wer fast nur von Fett und Eiweiß lebt, transportiert mehr Fett im Blut, auch in LDL-Teilchen. Norwitz und Kollegen (2022) deuten das als Fetttransport bei schlanken, stoffwechselgesunden Menschen (Modell). Ob das Herzrisiko dabei geringer ist als bei anderem hohem LDL, ist nicht geklärt.
Quellen (1)
  • Behavioral Characteristics and Self-Reported Health Status among 2029 Adults Consuming a 'Carnivore Diet'
    Lennerz B.S., Mey J.T., Henn O.H. et al. – Current Developments in Nutrition (2021) DOI: 10.1093/cdn/nzab133

Fachlich geprüft von Dr. Gerrit Keferstein,

“
Energie, Funktion und Struktur sind auf jeder Ebene der menschlichen Erfahrungswelt untrennbar miteinander verbunden.
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