Alle Fachbeitrag-Artikel
18 Fachbeitrag-Artikel zum Thema Ernährung.
Linolsäure, Entzündung und das Endocannabinoid-System
Linolsäure (LA) ist eine essentielle Omega-6-Fettsäure – aber der Bedarf liegt bei <2 g/Tag, und der heutige Konsum bei ~29 g/Tag. Diese 15-fache Erhöhung – primär durch Samenöle seit den 1900er-Jahren – hat Konsequenzen für Entzündung, Schmerz und das Endocannabinoid-System. Dieser Fachbeitrag erklärt den Stoffwechselweg LA → Arachidonsäure → Prostaglandine/Leukotriene, die Rolle oxidierter LA-Metaboliten (OxLAMs) und warum die karnivore Ernährung Samenöle vollständig eliminiert.
LesenBioaktive vs. inaktive Vitamine: B12, K2, D3 und Retinol im Detail
Nicht jedes Vitamin ist gleich – die Form entscheidet über die biologische Wirksamkeit. Cyanocobalamin ist nicht dasselbe wie Methylcobalamin, Beta-Carotin nicht dasselbe wie Retinol, und Vitamin D2 nicht dasselbe wie D3. Dieser Fachbeitrag beleuchtet die biochemischen Unterschiede zwischen bioaktiven und inaktiven Vitaminformen und erklärt, warum genetische Polymorphismen die individuelle Konversion dramatisch beeinflussen.
LesenAntinährstoffe, Darmbarriere und Immunentlastung
Pflanzen können nicht weglaufen – also verteidigen sie sich chemisch. Lektine, Oxalate, Phytate, Saponine und Tannine sind keine Ballaststoffe, sondern Abwehrstoffe. Dieser Fachbeitrag erklärt die Mechanismen, über die pflanzliche Antinährstoffe die Darmbarriere, die Mineralstoffaufnahme und die Immunregulation beeinflussen – und warum deren Elimination als „Immunurlaub" für den Darm beschrieben wird.
LesenResolvine und SPMs: Wie Nahrung Entzündungen auflöst
Entzündungen enden nicht von allein – sie werden aktiv aufgelöst. Resolvine und Specialized Pro-Resolving Mediators (SPMs) aus Omega-3-Fettsäuren sind die Schlüsselmoleküle dieses Resolution-Programms. Ein Fachbeitrag über den Paradigmenwechsel in der Entzündungsforschung.
LesenAntinährstoffe: Phytate, Oxalate, Lektine – Schaden und Nutzen
Pflanzen können nicht weglaufen – aber sie können sich chemisch verteidigen. Phytate, Oxalate, Lektine und Tannine sind pflanzliche Abwehrstoffe, die die Aufnahme essentieller Mineralstoffe behindern können. Dieser Fachbeitrag beleuchtet die Evidenzlage zu Antinährstoffen, ihre klinische Relevanz und die Methoden, mit denen ihre Wirkung reduziert werden kann.
LesenKetose, Mitochondrien und zelluläre Energie
Ketonkörper sind mehr als ein Ersatztreibstoff für Zeiten ohne Kohlenhydrate. Beta-Hydroxybutyrat (BHB) ist ein Signalmolekül, das Entzündungskaskaden hemmt, epigenetische Schalter umlegt und die Erneuerung intestinaler Stammzellen fördert. Dieser Fachbeitrag erklärt die zellulären Mechanismen der Ketose – von der mitochondrialen Bioenergetik über die NLRP3-Inflammasom-Hemmung bis zur Stammzellregeneration (Cheng et al., Cell 2019).
LesenKetogene Ernährung bei Leber- und Nierenfunktionsstörungen
Leber und Niere sind Schlüsselorgane des ketogenen Stoffwechsels: Die Leber produziert Ketonkörper, die Niere scheidet Metabolite aus. Bei eingeschränkter Funktion dieser Organe verändern sich die Risiken und Kontraindikationen ketogener Ernährung grundlegend.
LesenZonulin, Darmbarriere und Nahrung: Was die Forschung zeigt
Die Darmbarriere ist die Grenzfläche zwischen Nahrung und Immunsystem. Zonulin reguliert die Tight Junctions – und Nahrungsmittel beeinflussen die Zonulin-Freisetzung direkt. Was die Forschung zeigt, wo die Limitationen liegen und was das für die Praxis bedeutet.
LesenDie immunologische Wirkung pflanzlicher Abwehrstoffe
Pflanzen sind keine passiven Nahrungsquellen – sie verteidigen sich. Lektine, Solanine, Gliadine und Oxalate sind biochemische Verteidigungswaffen, die beim Menschen immunologische Reaktionen auslösen können. Dieser Fachbeitrag beleuchtet die Mechanismen.
LesenCarnitin, Kreatin, Taurin: Die fehlenden Carninutrients
Es gibt eine Gruppe von Nährstoffen, die der Körper zwar selbst synthetisieren kann – aber möglicherweise nicht in ausreichender Menge für optimale Funktion. Carnitin, Kreatin, Taurin, Carnosin und Cholin kommen in relevanten Mengen fast ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vor. Dieser Fachbeitrag beleuchtet die Evidenzlage zu diesen „Carninutrients" und ihre Bedeutung für kognitive Leistung, Energiestoffwechsel und Alterungsprozesse.
LesenEpidemiologie vs. kontrollierte Studien: Warum Ernährung ein Politikum ist
Ernährungswissenschaft ist das einzige medizinische Fachgebiet, in dem Beobachtungsstudien routinemäßig wie Kausalbeweise behandelt werden. Dieser Fachbeitrag analysiert den Unterschied zwischen epidemiologischen Assoziationen und kontrollierter Evidenz, erklärt den Healthy User Bias und zeigt, warum die Datenlage zur vegetarischen und veganen Ernährung differenzierter ist als die öffentliche Debatte vermuten lässt.
LesenMetabolische Flexibilität: Warum das Gehirn Ketonkörper braucht
Metabolische Flexibilität – die Fähigkeit, effizient zwischen Glukose und Ketonkörpern als Energiequelle zu wechseln – ist ein evolutionär verankertes Überlebensprogramm. Insulinresistenz, chronische Kohlenhydratdominanz und fehlende Fastenperioden haben dieses System bei vielen Menschen lahmgelegt.
LesenAminosäuren, Nutrigenomik und Proteinqualität: DIAAS, Leucin und mTOR
Protein ist nicht gleich Protein. Die Qualität – gemessen an Aminosäureprofil, Verdaulichkeit und biologischer Wirkung – unterscheidet sich erheblich zwischen pflanzlichen und tierischen Quellen. Dieser Fachbeitrag erklärt den DIAAS-Score, die Leucin-Schwelle für die mTOR-Aktivierung, die Proteinkomplementierung und die nutrigenomische Dimension individueller Proteinverwertung.
LesenVon AIP zu Immunneutral: Evolution eines Ernährungsparadigmas
Das Autoimmunprotokoll (AIP) hat Pionierarbeit geleistet. Immunneutrale Ernährung baut darauf auf und erweitert den Rahmen: Von der Autoimmun-Therapie zum allgemeinen Ernährungsparadigma, von reiner Elimination zu aktiver Immunregulation.
LesenDas naturalistische A Priori: Evolution als Kompass für Ernährung
Was haben wir eigentlich gegessen – bevor jemand darüber stritt, was wir essen sollen? Die Antwort liegt nicht in Meinungen, sondern in Isotopenanalysen, Knochenchemie und 2,5 Millionen Jahren Hominiden-Evolution. Dieser Fachbeitrag erklärt, warum das naturalistische A Priori – Evolution als Ausgangshypothese – ein legitimer wissenschaftlicher Kompass ist, warum es NICHT mit dem naturalistischen Fehlschluss verwechselt werden darf, und was Ben-Dor et al. (2021) über den trophischen Level des Menschen im Pleistozän herausfanden.
Lesen100 Jahre therapeutische Ketose: Von Epilepsie zur Psychiatrie
Die ketogene Diät ist keine Modeerscheinung – sie wurde 1921 erstmals systematisch als Epilepsietherapie eingesetzt. Ihre Geschichte spiegelt den Wandel der Medizin wider: Von empirischer Beobachtung über pharmazeutische Verdrängung bis zur wissenschaftlichen Renaissance der metabolischen Therapie.
LesenKetogene Ernährung und Neuropsychiatrie: Mechanismen und Evidenz
Die Verbindung zwischen Stoffwechsel und Gehirnfunktion rückt in den Fokus der psychiatrischen Forschung. Beta-Hydroxybutyrat wirkt nicht nur als Energieträger, sondern als HDAC-Inhibitor und Entzündungsmodulator – mit Implikationen für bipolare Störung, Schizophrenie und Depression.
LesenKarnivore Ernährung bei CED: Der aktuelle Stand der Evidenz
Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) – Morbus Crohn und Colitis ulcerosa – betreffen weltweit über 6 Millionen Menschen. Die Standardtherapie ist Immunsuppression. Die karnivore Ernährung als therapeutische Option wird zunehmend diskutiert – aber was sagt die Evidenz tatsächlich? Dieser Fachbeitrag beleuchtet ehrlich den aktuellen Stand: fünf hypothetische Mechanismen, wachsende klinische Erfahrung, aber noch keine großen RCTs.
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