PCOS

Polyzystisches Ovarialsyndrom und hormonelle Dysregulation.

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9 Artikel zu PCOS — von schnellen Antworten bis zu tiefen Einblicken.

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Das vegetative Nervensystem bei PCOS: Sympathikus-Dominanz und ihre Folgen

PCOS wird üblicherweise als hormonelle und metabolische Störung betrachtet. Aber ein dritter Faktor wird zunehmend als eigenständiger Mechanismus erkannt: die Dysregulation des vegetativen Nervensystems. Frauen mit PCOS zeigen direkt messbar eine erhöhte sympathische Nervenaktivität – unabhängig von Übergewicht und Insulinresistenz. Dieser Fachbeitrag erklärt, wie Sympathikus-Überaktivierung, HPA-Achsen-Dysregulation und reduzierte Herzratenvariabilität zum PCOS-Bild beitragen – und was die Polyvagal-Theorie dazu sagen kann.

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Insulinresistenz und PCOS: Wie Insulin die Eierstöcke steuert

Das polyzystische Ovarialsyndrom gilt als hormonelle Störung – aber der eigentliche Motor sitzt tiefer: in der Insulinresistenz. 50 bis 70 Prozent aller Frauen mit PCOS zeigen eine gestörte Insulinwirkung, unabhängig vom Körpergewicht. Insulin wirkt dabei nicht nur auf den Blutzucker, sondern direkt auf die Eierstöcke – es stimuliert die Androgenproduktion und senkt das Transportprotein SHBG. Dieser Fachbeitrag erklärt die biochemischen Mechanismen, die Diagnostik und den Teufelskreis zwischen Insulin, Androgenen und Fettverteilung.

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Endotoxine, Gliadine und PCOS: Die Darm-Eierstock-Achse

Was hat der Darm mit den Eierstöcken zu tun? Mehr als lange angenommen. Die DOGMA-Hypothese (Dysbiosis of Gut Microbiota) beschreibt einen Mechanismus, über den eine gestörte Darmflora, bakterielle Endotoxine und eine erhöhte Darmpermeabilität eine systemische Entzündungskaskade auslösen können – die letztlich in Insulinresistenz und Hyperandrogenismus mündet. Dieser Fachbeitrag erklärt die biochemischen Schritte von der Darmdysbiose zum PCOS und welche Rolle Gliadin und Zonulin dabei spielen.

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Warum ist Insulinresistenz bei PCOS so wichtig?

Insulinresistenz ist bei PCOS nicht Begleiterscheinung, sondern Kernmechanismus: Zu viel Insulin stimuliert die Eierstöcke zur Androgenproduktion, hemmt SHBG und verstärkt den Hyperandrogenismus – unabhängig vom Körpergewicht.

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Wie beeinflusst das Nervensystem PCOS?

Das sympathische Nervensystem ist bei PCOS überaktiv – mit direkten Konsequenzen für die ovarielle Funktion, den Insulinstoffwechsel und die chronische Inflammation. Stress ist kein psychologisches Randthema, sondern ein biologischer Faktor.

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Welche Rolle spielt die Darmgesundheit bei PCOS?

Die DOGMA-Theorie verbindet Darmdysbiose, Endotoxinämie und chronische Low-Grade-Inflammation mit der Insulinresistenz und Androgenproduktion bei PCOS – der Darm als unterschätzter Motor der hormonellen Dysregulation.

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Endotoxine (LPS)

Endotoxine – Lipopolysaccharide aus der Zellwand gram-negativer Bakterien – gelangen bei gestörter Darmbarriere ins Blut und triggern über TLR4/NF-κB eine chronische Low-Grade-Inflammation, die bei PCOS die Insulinresistenz und Androgenproduktion verstärkt.

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Insulinresistenz

Insulinresistenz beschreibt eine verminderte Ansprechbarkeit der Zellen auf Insulin – bei PCOS der zentrale Mechanismus, der die ovarielle Androgenproduktion antreibt, SHBG supprimiert und die Ovulation stört.

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Weiblichkeit und hormonelle Balance

Die Östrogen-Progesteron-SHBG-Balance bestimmt nicht nur den Zyklus, sondern auch das körperliche Erleben von Weiblichkeit. Bei PCOS stört Hyperandrogenismus diese Balance – mit biologischen und psychologischen Konsequenzen.

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