Pharma & Medikamente

Metformin, L-Thyroxin, Statine, SSRIs – konventionelle Therapien einordnen.

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5 Artikel zu Pharma & Medikamente — von schnellen Antworten bis zu tiefen Einblicken.

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GLP-1-Agonisten, Belohnungssystem und Liebe: Wenn Anti-Hunger-Medikamente das Verlangen nach allem dämpfen

GLP-1-Agonisten wie Semaglutid (Ozempic), Tirzepatid (Mounjaro) und Retatrutid galten zunächst als reine Appetitzügler. Doch die Forschung zeigt: Sie wirken auf exakt denselben dopaminergen Schaltkreis, der auch romantische Liebe, Bindung und Suchtverhalten steuert – das mesolimbische Belohnungssystem. Was passiert, wenn Millionen von Menschen ein Medikament nehmen, das nicht nur Hunger, sondern Verlangen an sich dämpft?

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Semaglutid und Arthrose: Warum ein Diabetes-Medikament Knorpel repariert – und was das über Arthrose verrät

Arthrose galt jahrzehntelang als mechanisches Verschleißproblem: Knorpel nutzt sich ab, Gelenk schmerzt, irgendwann kommt das Kunstgelenk. Eine im Februar 2026 in Cell Metabolism publizierte Studie stellt dieses Narrativ auf den Kopf. Semaglutid – bekannt als Ozempic – reparierte Knorpelschäden in belasteten Kniegelenken. Nicht durch Gewichtsverlust, sondern durch eine metabolische Neuprogrammierung der Knorpelzellen.

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Was die Forschung sagt

GLP-1 und Vagusnerv: Warum Ozempic ohne intakten Vagus nicht wirkt

GLP-1-Agonisten wie Semaglutid (Ozempic) gelten als Durchbruch bei Adipositas. Doch bei Menschen, deren Vagusnerv unterhalb des Zwerchfells durchtrennt wurde, reduziert GLP-1 weder die Nahrungsaufnahme noch beeinflusst es die Magenentleerung – ein Befund, der das mechanistische Verständnis dieser Medikamentenklasse grundlegend verändert.

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Metformin vs. Berberine

Zwei AMPK-Aktivatoren, zwei Welten: Metformin ist der Goldstandard der Diabetologie, Berberine das pflanzliche Pendant mit überraschend ähnlicher Datenlage. Wann ist was die bessere Wahl?

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SSRI vs. Ketogene Ernährung bei Depression

Der Paradigmenwechsel in der Psychiatrie wird greifbar: Während SSRIs auf die Serotonin-Hypothese setzen, adressiert die ketogene Ernährung die mitochondriale Dysfunktion – die mögliche tiefere Ursache. Was sagt die Evidenz?

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Persönliche Einordnung: MOJO Analyse

In der MOJO Analyse ordnen wir gemeinsam ein, wo du stehst und welche nächsten Schritte Sinn machen.

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