Alle Fachbeitrag-Artikel
3 Fachbeitrag-Artikel zum Thema PCOS.
Das vegetative Nervensystem bei PCOS: Sympathikus-Dominanz und ihre Folgen
PCOS wird üblicherweise als hormonelle und metabolische Störung betrachtet. Aber ein dritter Faktor wird zunehmend als eigenständiger Mechanismus erkannt: die Dysregulation des vegetativen Nervensystems. Frauen mit PCOS zeigen direkt messbar eine erhöhte sympathische Nervenaktivität – unabhängig von Übergewicht und Insulinresistenz. Dieser Fachbeitrag erklärt, wie Sympathikus-Überaktivierung, HPA-Achsen-Dysregulation und reduzierte Herzratenvariabilität zum PCOS-Bild beitragen – und was die Polyvagal-Theorie dazu sagen kann.
LesenInsulinresistenz und PCOS: Wie Insulin die Eierstöcke steuert
Das polyzystische Ovarialsyndrom gilt als hormonelle Störung – aber der eigentliche Motor sitzt tiefer: in der Insulinresistenz. 50 bis 70 Prozent aller Frauen mit PCOS zeigen eine gestörte Insulinwirkung, unabhängig vom Körpergewicht. Insulin wirkt dabei nicht nur auf den Blutzucker, sondern direkt auf die Eierstöcke – es stimuliert die Androgenproduktion und senkt das Transportprotein SHBG. Dieser Fachbeitrag erklärt die biochemischen Mechanismen, die Diagnostik und den Teufelskreis zwischen Insulin, Androgenen und Fettverteilung.
LesenEndotoxine, Gliadine und PCOS: Die Darm-Eierstock-Achse
Was hat der Darm mit den Eierstöcken zu tun? Mehr als lange angenommen. Die DOGMA-Hypothese (Dysbiosis of Gut Microbiota) beschreibt einen Mechanismus, über den eine gestörte Darmflora, bakterielle Endotoxine und eine erhöhte Darmpermeabilität eine systemische Entzündungskaskade auslösen können – die letztlich in Insulinresistenz und Hyperandrogenismus mündet. Dieser Fachbeitrag erklärt die biochemischen Schritte von der Darmdysbiose zum PCOS und welche Rolle Gliadin und Zonulin dabei spielen.
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Persönliche Einordnung: MOJO Analyse
In der MOJO Analyse ordnen wir gemeinsam ein, wo du stehst und welche nächsten Schritte Sinn machen.
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