Forschung, die den Körper als Ganzes betrachtet.
Chronische Gesundheit ist kein genetisches Schicksal, sondern Ausdruck der energetischen Regulation in drei Systemen: Nervensystem, Immunsystem und Stoffwechsel.
Regenerationsmedizin übersetzt diese Zusammenhänge in konkrete Ansätze, ergänzend zur Medizin, nicht als Ersatz.

Die Evidenz
Die Wissenschaft wird immer klarer.
In neun medizinischen Feldern zeigt sich dasselbe Muster: Regenerative Ansätze erzielen Ergebnisse, die mit konventionellen, mechanischen Mitteln allein nicht erreicht wurden. Wir liefern die Umsetzung.
Die Lücke zwischen Akutmedizin und chronischer Gesundheit
Die Akutmedizin denkt mechanisch, anatomisch, organfokussiert, und ist darin exzellent. Doch bei chronischer Krankheit stößt sie an ihre Grenzen. Alzheimer, Diabetes, Depression, Autoimmunerkrankungen: Sie unterscheiden sich in Symptomen und Organen, aber teilen eine gemeinsame biologische Grundlage, gestörte zelluläre Energieproduktion, chronische Entzündung, Fehlregulation des Nerven- und Immunsystems.
Regenerationsmedizin denkt regenerativ, bioenergetisch, zellbiologisch, und adressiert genau diese gemeinsamen Mechanismen. Wenige bestehende Strukturen verbinden diese Felder systematisch. Die Studien oben zeigen: Regenerative Ansätze zeigen ermutigende Ergebnisse, quer durch Disziplinen, dort wo konventionelle Mittel allein nicht ausreichen.
Die Wissenschaft wird immer klarer. Was fehlt, ist die Umsetzung: ein zusammenhängender Prozess aus Analyse, Mentoring, Gemeinschaft und Formaten, der dieses Wissen in den Alltag der Menschen bringt. Genau dafür gibt es die CHRONISCH GESUND Akademie.
Die CHRONISCH GESUND Akademie bildet nicht nur Wissen ab, sie liefert das System, die Formate und die Gemeinschaft, die es braucht, um Evidenz in konkrete Veränderung zu übersetzen.
Studienlage
Evidenz wird erst dann wertvoll, wenn sie deinen Alltag einfacher macht.
Die Studienlage wächst. Doch im Praxisalltag hilft dir das nur, wenn aus Daten ein klarer nächster Schritt wird. Genau dafür übersetzt Regenerationsmedizin komplexe Befunde in eine einfache Entscheidungslogik.
So wird aus komplexer Evidenz eine klare Orientierung: Was ist wahrscheinlich relevant, was ist optional und was ist jetzt der sinnvollste erste Schritt für die Fallführung?
Genau diesen Übersetzungsprozess nennen wir Regenerationsmedizin im systemischen Sinne.
Kein Heilversprechen, dafür klare Orientierung: Was ist wahrscheinlich relevant, was ist optional, was ist jetzt der sinnvollste erste Schritt?
Schlüsselstudien
Wohin die Forschung zeigt
Vier (von vielen) Arbeiten, die zeigen: Chronische Verläufe lassen sich oft positiv beeinflussen. Die Evidenz wächst, quer durch Disziplinen.
Toups K, Hathaway A, Gordon D, Bredesen DE et al. (2024)
Erste randomisiert-kontrollierte Studie zu multimodalem Alzheimer-Reversal. 73 Patienten, 6 Kliniken, 9 Monate.
Athinarayanan SJ et al. (2019)
262 Typ-2-Diabetiker, 2 Jahre: Ernährungsumstellung und kontinuierliche Betreuung statt Medikamenten-Management.
Naviaux RK (2014)
Das Paradigmen-Paper: Wie Mitochondrien zwischen Sicherheit und Gefahr entscheiden, und Energiemangel liegt vielen Gesundheitsthemen zugrunde.
Straub RH (2020)
Das mentale, das immunologische und das energiespeichernde Gedächtnis, drei Systeme, die chronische Krankheit erklären und Regeneration ermöglichen.
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MOJO Institut
Wir tragen selbst zur Evidenz bei.
Als freie Forscher ohne institutionelle Anbindung untersuchen wir praktische und finanzierbare Ansätze für chronische Gesundheit, mit Systematic Reviews, Case Series, eigenen Studienprojekten und peer-reviewed Publikationen.
Wir stehen für Evidenz-Triangulation: mechanistische Evidenz, Beobachtungsstudien und klinische Erfahrung bilden ein Gesamtbild. Der einzelne RCT ist bei multifaktoriellen Erkrankungen oft unzureichend, komplexe, nicht-patentierbare Ansätze sind systematisch unterfinanziert.
„Absence of evidence is not evidence of absence.“, Altman & Bland, BMJ 1995
Unser Grundlagenpaper
Toward a System for Chronic Health
Keferstein G et al. (2025) · 14 Kernthesen · 144 Referenzen
Forschungsfelder
Drei Felder, ein Ziel
Praktische und finanzierbare Lösungen für chronische Gesundheit – vom Molekül bis in den Alltag.
KetoBrain
Ketogene Nahrung als metabolische Therapie bei bipolarer Störung
Wofür wir forschen
Psychische Erkrankungen haben eine metabolische Grundlage. KetoBrain untersucht, ob ketogene Ernährung die psychiatrische Symptomatik und die Darm-Hirn-Achse bei bipolarer Störung verbessern kann.
Warum das relevant ist
Neurometabolische Medizin ist eines der spannendsten neuen Forschungsfelder. Unser erstes peer-reviewed Paper ist in Frontiers in Nutrition publiziert, ein weiteres ist eingereicht.
Publikationen
Effekte einer ketogenen Diät auf die kardiometabolische Gesundheit bei sieben ambulanten Patienten mit bipolarer Störung
Fallserie: Effekte einer ketogenen Diät auf psychiatrische Symptome und die Darm-Hirn-Achse bei bipolarer Störung
Mitochondriale Lebensstiltherapien
Systematische Reviews zu Lebensstil-Interventionen bei chronischen Erkrankungen
Wofür wir forschen
Ein Großteil chronischer Erkrankungen hat bedeutende nicht-genetische Einflussfaktoren. Mitochondrien sind dabei ein zentraler Baustein. Wir untersuchen systematisch, welche Lebensstil-Interventionen die mitochondriale Funktion messbar verbessern.
Warum das relevant ist
Mitochondriale Dysfunktion verbindet Depression, Morbus Crohn, ME/CFS und viele weitere chronische Erkrankungen. Unsere Reviews zeigen ermutigende Ergebnisse, weitere Forschung ist nötig.
Publikationen
Wirksamkeit mitochondrialer Interventionen bei der Behandlung klinischer Depression
Wirksamkeit mitochondrialer Interventionen bei der Behandlung von Morbus Crohn
Wirksamkeit mitochondrialer Therapien bei ME/CFS
Karnivore Ernährung als regenerative Immuntherapie bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen
CarnImmun
Karnivore Ernährung bei chronisch-entzündlicher Darmerkrankung, eine Hypothese
Wofür wir forschen
Was wir essen, reguliert unser Immunsystem. CarnImmun sammelt systematisch Vorher/Nachher-Daten aus der klinischen Erfahrung – von echten Patienten mit echten Laborbefunden.
Warum das relevant ist
MCAS, Hashimoto, CED – das Immunsystem vieler chronisch Erkrankter ist überreagierend. Ernährung kann Einfluss auf das Immunsystem haben, das ist die Hypothese, die wir untersuchen. Erste Daten zeigen Veränderungen in Entzündungsmarkern, Immunparametern und Symptomscores.
Publikationen
Fallserie: Karnivore Ernährung als Immuntherapie bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen
Karnivore Ernährung als regenerative Immuntherapie bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

Forschung & Translation
Dr. Gerrit Keferstein
Arzt · Dr. (Univ. Bonn) · Erstautor Regenerationsmedizin-Framework
Gerrit Keferstein verbindet akademische Methodik mit vielen Jahren Erfahrung in biologischer Anpassung in Leistungssport und Medizin. Als Erstautor des Regenerationsmedizin-Frameworks hat er die wissenschaftliche und praktische Grundlage formuliert. Als Gründer des MOJO Instituts übersetzt er diese Forschung in alltagstaugliche Formate, Begleitung und Ausbildung.
Vollständige Liste
Alle Publikationen
Fallserie: Effekte einer ketogenen Diät auf psychiatrische Symptome und die Darm-Hirn-Achse bei bipolarer Störung
Fallserie: Karnivore Ernährung als Immuntherapie bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen
Auf dem Weg zu einem System für chronische Gesundheit
Effekte einer ketogenen Diät auf die kardiometabolische Gesundheit bei sieben ambulanten Patienten mit bipolarer Störung
Die Maasai-Diät: Ein 30-Tage-Fallbericht
Karnivore Ernährung als regenerative Immuntherapie bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen
Wirksamkeit mitochondrialer Interventionen bei der Behandlung klinischer Depression
Wirksamkeit mitochondrialer Interventionen bei der Behandlung von Morbus Crohn
Wirksamkeit mitochondrialer Therapien bei ME/CFS
Chronisch Gesund
Zusammenhang zwischen Vitamin D und sportlicher Leistung bei Eishockey-Profis
Handbuch Schlafoptimierung
Zusammenhang zwischen Preseason-Bewegungstests und Verletzungen im Profi-Eishockey
Eishockey Performance
Die dargestellten Forschungsergebnisse zeigen erste Hinweise, weitere Studien sind nötig. Alle Inhalte dienen der Bildung und Orientierung. Sie ersetzen keine ärztliche Diagnose, Beratung oder Behandlung.