Die ketogene Ernährung erlebt eine Renaissance in der klinischen Medizin. Was 1921 als Epilepsie-Therapie begann (Wheless 2008), wird heute in der Neurologie, Endokrinologie, Onkologie und zunehmend auch in der Psychiatrie erforscht. Die Pilotstudie von Sethi et al. (2024) und der Review von Paoli et al. (2013) zeigen: Das therapeutische Potenzial geht weit über die Gewichtsreduktion hinaus. Für Therapeuten stellt sich die Frage: Wann ist ketogene Ernährung indiziert? Wann kontraindiziert? Und wie wird sie sicher begleitet?
Für wen ist das?
- Ärzte (Allgemeinmedizin, Neurologie, Endokrinologie, Psychiatrie, Funktionelle Medizin)
- Heilpraktiker mit ernährungstherapeutischem Schwerpunkt
- Ernährungsberater und Diätassistenten
- Physiotherapeuten und Sportwissenschaftler mit Ernährungsberatung
Was du lernst
- 1Physiologische Grundlagen der Ketose und die Rolle von BHB als Signalmolekül
- 2Evidenzbasierte Indikationen: Epilepsie, Typ-2-Diabetes, neuropsychiatrische Erkrankungen, metabolisches Syndrom
- 3Absolute und relative Kontraindikationen – systematisches Screening vor Therapiebeginn
- 4Klinisches Monitoring-Protokoll: Laborparameter, Frequenz, Zielwerte
- 5Typische Fehler in der Praxis und deren Vermeidung
- 6Medikamenten-Interaktionen unter ketogener Ernährung
Weiterlesen
- RCT 2026: Ketogene Ernährung reduziert Leberfett stärker als mediterrane oder fettarme Diät
- Meta-Analyse 2026: Ketogene Ernährung verbessert Kognition bei Demenz und zeigt erste Signale bei Psychosen
- Ballaststoffe (Präbiotika)
- Glykämischer Index (GI)
- Tight Junctions (Schlussleisten)
- Ernährung als Medizin
