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2 Fachbeitrag-Artikel zum Thema Forschung & Evidenz.
Ist 'Try and Error' evidenzbasiert das beste diagnostische Vorgehen?
Fibromyalgie, ME/CFS, Schlafstörungen, Depressionen, Psychosen – all das sind deskriptive Diagnosen: Sie beschreiben Symptommuster, identifizieren aber keine Ursache. Es gibt keinen Bluttest, der „Fibromyalgie" zeigt. Keinen Marker, der „ME/CFS" beweist. Und trotzdem wird von Therapeuten erwartet, dass sie erst diagnostizieren, dann behandeln – in dieser Reihenfolge. Was aber, wenn die empirische Erprobung – das systematische „Try and Error" – bei diesen Erkrankungen die tatsächlich beste verfügbare Diagnostik ist? Und was sagt die evidenzbasierte Medizin selbst dazu?
LesenEvidenz-Triangulation bei chronischen Erkrankungen: Warum der RCT allein nicht reicht – und wie verschiedene Wissensquellen zusammen ein vollständiges Bild ergeben
Der randomisierte kontrollierte Versuch (RCT) gilt als Goldstandard der Evidenz. Aber was passiert, wenn das Studiendesign selbst nicht zur Realität chronischer Krankheiten passt? Wenn die Erkrankung zu komplex, die Intervention zu vielschichtig und die individuellen Verläufe zu unterschiedlich sind? Dann braucht es nicht weniger Wissenschaft – sondern eine andere Art, Evidenz zu lesen. Dieser Fachbeitrag erklärt, warum Evidenz-Triangulation die methodisch saubere Antwort ist – und warum die Abwesenheit eines RCTs nicht die Abwesenheit eines Phänomens beweist.
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Persönliche Einordnung: MOJO Analyse
In der MOJO Analyse ordnen wir gemeinsam ein, wo du stehst und welche nächsten Schritte Sinn machen.
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