MCAS (Mastzellaktivierungssyndrom)Diagnosen & Krankheitsbilder

Glossar: MCAS (Mastzellaktivierungssyndrom)

Kurze, klare Erklärungen zu Fachbegriffen — zum Thema MCAS (Mastzellaktivierungssyndrom).

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14 Glossar-Artikel zum Thema MCAS (Mastzellaktivierungssyndrom).

Mastzellaktivierung

Mastzellaktivierung ist der Prozess, bei dem Mastzellen durch verschiedene Trigger stimuliert werden und ihre Mediatoren freisetzen – bei MCAS geschieht das bei einer pathologisch gesenkten Schwelle.

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Degranulation

Degranulation ist der Prozess, bei dem Mastzellen ihre Mediatoren-haltigen Granula explosionsartig freisetzen – der zentrale Mechanismus hinter MCAS-Symptomen und anaphylaktischen Reaktionen.

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Histaminintoleranz

Histaminintoleranz entsteht durch ein Ungleichgewicht zwischen Histaminzufuhr und Histaminabbau – häufig durch DAO-Mangel. Sie überschneidet sich stark mit MCAS und wird oft als eigenständige Diagnose verkannt.

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Prostaglandin D2 (PGD2)

Prostaglandin D2 ist der Hauptprostaglandin der Mastzellen - es vermittelt Flushing, Bronchokonstriktion und Schlafregulation über zwei verschiedene Rezeptorwege.

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Mastzellen

Mastzellen sind spezialisierte Immunzellen, die in nahezu jedem Gewebe deines Körpers sitzen und eine Schlüsselrolle bei Allergien, Entzündungen und dem Mastzellaktivierungssyndrom spielen.

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Tryptase

Tryptase ist eine Serinprotease, die fast ausschließlich von Mastzellen produziert wird und als wichtigster diagnostischer Marker für Mastzellaktivierung und Mastozytose dient.

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Histamin

Histamin ist ein biogenes Amin, das als Mastzellmediator, Neurotransmitter und Gewebshormon eine Schlüsselrolle bei MCAS, Allergien und Histaminintoleranz spielt.

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DAO-Enzym (Diaminoxidase)

Die Diaminoxidase (DAO) ist das wichtigste Enzym für den extrazellulären Histaminabbau – ein Mangel verstärkt die Symptome bei MCAS und ist die Hauptursache der Histaminintoleranz.

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Mastzellmediatoren

Mastzellmediatoren sind die über 200 Botenstoffe, die Mastzellen bei Aktivierung freisetzen – darunter Histamin, Prostaglandine, Leukotriene und Tryptase. Sie erklären die Symptomvielfalt bei MCAS.

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Quercetin

Quercetin ist ein pflanzliches Flavonoid mit mastzellstabilisierenden und antioxidativen Eigenschaften - eines der am intensivsten erforschten Polyphenole.

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Cromoglicinsäure (DNCG)

Cromoglicinsäure stabilisiert Mastzellen und verhindert die Freisetzung von Histamin und anderen Mediatoren - einer der ältesten, aber nach wie vor relevanten Wirkstoffe bei Mastzellerkrankungen.

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Histaminrezeptoren (H1, H2, H3, H4)

Histamin wirkt über vier verschiedene Rezeptortypen - jeder mit eigenem Gewebeprofil und eigener Pharmakologie. Das Verständnis dieser Rezeptoren ist Grundlage jeder Antihistaminika-Therapie.

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MCAS (Mastzellaktivierungssyndrom)

MCAS ist ein Zustand, bei dem Mastzellen - wichtige Zellen des Immunsystems - ueberreagieren und zu viele Botenstoffe wie Histamin ausschuetten. Das fuehrt zu vielfaeltigen, oft wechselnden Symptomen in verschiedenen Koerpersystemen.

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Mastzellstabilisatoren

Mastzellstabilisatoren sind Wirkstoffe, die die Degranulation von Mastzellen verhindern und so die Freisetzung von Histamin und anderen Mediatoren reduzieren – ein zentraler Baustein der MCAS-Therapie.

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