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Die Wirkung einer Kältekammer
Kältekammer MOJO

Geschrieben von Dr. Gerrit Keferstein

Dr. Gerrit Keferstein ist Arzt und Gründer des MOJO Instituts.

Die Ganzkörperkältetherapie (GKKT) in der Kältekammer ist ein medizinisches Verfahren, welches seit den 1970ern bei chronisch entzündlichen Erkrankungen und chronischen Schmerzzuständen eingesetzt wird. Die Wirkung der Kältetherapie -auch „Kryotherapie“ oder „Kältetherapie“ genannt- wird seit 1984 wissenschaftlich erforscht.

Die Kältekammer zeigt in einigen Einzelstudien Wirkungen in Medizin und Spitzensport. Einen wissenschaftlichen Konsens über die Wirkung gibt es bisher nicht. Das Wirkprinzip basiert laut wissenschaftlicher Literatur auf einer Reduktion der entzündlichen Aktivität, Immunmodulation, Regulation des Muskeltonus, sowie einer Verbesserung der Durchblutung. Sogar Wirkungen auf die Reduktion der biologischen Alterungen wurden schon gezeigt. Unter Anderen von dem führenden Alterungsforscher, David Sinclair von der Harvard University.

“Because as it turns out, exposing your body to less-than-comfortable temperatures is another very effective way to turn on your longevity genes.” 

― David A. Sinclair, Lifespan: Why We Age—and Why We Don’t Have To

Die Wirkung einer Kältekammer bei chronischen Schmerzen und Entzündungen, Rheuma und Fibromyalgie

Rheumatische Erkrankungen werden seit den 1970ern durch Ganzkörperkältetherapie in der Kältekammer behandelt.

Eine Studie mit 60 Teilnehmern an der Charite Berlin kommt zu dem Schluss :

Die GKKT stellt eine durchaus effektive Therapieoption im Rahmen des Gesamtkonzepts der Behandlung entzündlich-rheumatischer Erkrankungen dar. Durch die subjektive Beschwerdebesserung ist eine Intensivierung der physiotherapeutischen Beübung möglich. Bei der RA konnte eine über die Dauer von 2 Monaten hinaus anhaltende Schmerzreduktion nachgewiesen werden.

Ernst et al. 2009

Auch bei Fibromyalgie zeigt die Kältetherapie in der Kältekammer in ersten Studien Wirkung.

Vitenet et al. 2018 konnten in ihrer randomisierten, kontrollierten Studie mit 24 Teilnehmern eine signifikante Verbesserung Lebensqualität bei Menschen mit Fibromyalgie feststellen.  Rivera et al. 2018 bestätigte dies in Form von weniger Schmerzen in der Kryotherapiegruppe im Rahmen einer randomisierten, kontrollierten Studie mit 60 Fibromyalgie Patienten.

Wir verweisen des Weiteren auf Forschung von Lange et al. aus dem Jahre 2008 der Abteilung Rheumatologie der Universität Gießen.

Eine Zusammenfassung von Garcia et al., welche 2021 in „Pain and Therapy“ veröffentlicht wurde, kommt ebenfalls zu dem Schluss, dass Ganzkörperkryotherapie eine effektive Methode bei entzündlichen Schmerzen ist.

Auch eindrücklich ist die Arbeit von Sadura-Sieklucka et al. von 2019, die zeigt, dass Kältetherapie in einer Kältekammer im Vergleich zu einer Kontrollgruppe deutliche Effekte auf die Reduktion entzündlicher Immunparameter (CRP) hat.

Die Wirkung der Kältekammer auf die Immunfunktion

Es gibt zahlreiche Arbeiten, die zeigen konnten, dass Kältetherapie in einer Kältekammer Effekte auf die Funktion des Immunsystems hat. Eindrücklich dabei unter Anderem die randomisierte, kontrollierte Studie von Pickers et al. der Abteilung Anästhesiologie und Intensivmedizin der Universität Nijmegen aus dem Jahre 2014, die zeigen konnte das eine Methodik, die u.a. aus Kältetherapie besteht, die immunologische Abwehr gegen die Injektion bakterieller Endotoxine deutlich verbessert.

Die Forschung, die erklären kann warum das so ist, ist auch deutlich vorangeschritten in den letzten Jahren. Nasi et al. veröffentlichten 2020 eine Arbeit bei der sowohl mitochondriale Marker, als auch Zytokine mit Phänotypisierung untersucht wurden. Die Autoren beobachten eine eindrückliche Umverteilung der immunologischen Parameter, die mit besserer Immunkompetenz und erhöhter Geweberegeneration vereinbar sind. Eine Übersichtsarbeit von Castellani et al. 2002 zeigt ebenfalls auf vielfältige Art und Weise welche Einflüsse Kältetherapie auf das Immunsystem hat.

Eine randomisierte, kontrollierte Studie von Buijze et al. 2016 zeigt in der Kältegruppe (in diesem Fall „kalte Duschen“) eine 29% reduzierte Erkrankungsrate im Vergleich zur Kontrollgruppe.

Die Wirkung der Kältekammer auf die Hormone

Unter Ganzkörperkältetherapie in der Kältekammer werden in Studien verbesserte Testosteron zu Kortisol Ratios, sowie bessere Testosteron zu Estradiol Ratios festgestellt. Unter anderem verweisen wir dabei auf Grasso et al. 2014. Bei Frauen zeigt die Ganzkörperkältetherapie eine Reduktion von ACTH und Kortisol (beides Stressachsenhormone). Dies konnte u.a. Leppäluoto et al. Im Jahre 2018 bestätigen.

Des Weiteren konnte bei Männern ein signifikanter positiver Effekt auf die NO-Synthase festgestellt werden (Wiecek et al. 2021).

Sliwicka et al. konnten 2020 sogar positive Wirkung der Kältekammer auf Myostatin, Irisin und Vitamin D bei untrainierten Männern feststellen.

Kryotherapie, Kältetherapie

Studien zur „Stärkung des Stoffwechsels und der Mitochondrienfunktion, sowie der Aktivierung der Zellregeneration“

Wiecek et al. 2020 zeigten nach nur 20 Sitzungen signifikante Effekte von Ganzkörperkryotherapie auf Körperfettreduktion, Steigerung von Irisin, Reduktion entzündlicher Zyzokine, Verbesserung des Taille-Grösse-Verhältnisses und schlagen Ganzkörperkälte als ergänzende Therapiemethode bei metabolischem Syndrom vor.

Eine Meta-Analyse von Rymaszweska aus dem Jahre 2020 fasst die positiven Effekte auf Triglyzeride, Gesamtcholesterin, sowie LDL-Cholesterin zusammen. Kozwlowska et al. 2021 zeigen, dass Ganzkörperkryotherapie positive Effekte auf die Glukosetoleranz, Insulinsensibilität und auf Myostatin hat. Dies ist erklärbar über die deutlichen Effekte von Kältetherapie in der Kältekammer auf Thermogenin und das braune Fettgewebe. Dazu finden sie eine umfangreiche Zusammenfassung von Loh et al. 2017, Brychta et al. 2017, sowie Chen et al. 2013.

Ebenso hat Kältetherapie signifikante Effekte auf die Sirtuine Sirt1 und Sirt3 und damit direkt auf den mitochondrialen Stoffwechsel und biologische Alterungs- und Regenerationsprozesse. (Wojciak 2021)

Weitere Effekte auf den Zellstoffwechsel sind von White et al. 2013 zusammengefasst. 

Quellen

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  • •Poppendieck: „Cooling and performance recovery of trained athletes: a meta-analytical
    review“, Forschungsergebnisse: Cooling nach Belastungen hat so gute Auswirkungen, dass es sich bei Wettkämpfen positiv auswirken kann; Studie für Athleten, Sport, Erholung, Leistungssteigerung
  • •„THE WHOLE BODY CRYOTHERAPY IN SPORTS INJURIES AND SPORTS RELATED PAIN SYNDROMES TREATMENT D.BIAŁY“, Forschungsergebnisse: Verbesserung von Erholungsphasen; weniger Schmerzen und Schwellung; härteres Training möglich; Studie zu Sport, Regeneration, Trainingsintensität
  • •Ksiezopolska-Pietrzak K.: „Cryotherapy in osteoporosis“, Forschungsergebnisse: Schnelle Verbesserung von Schwellungen und Einschränkungen der Beweglichkeit; Studie zu Osteoporose, Beweglichkeit
  • •Ferreira-Junior: „Could whole-body cryotherapy (below −100°C) improve muscle recovery from muscle damage?“, Forschungsergebnisse: Entzündungsreaktion kurzfristig nach Training ist schwächer; möglicherweise auch langfristiger Effekt; Studie zur Muskelregeneration, Entzündungsreaktion
  • •Sutkowy: „Physical Exercise Combined with Whole-Body Cryotherapy in Evaluating the Level of Lipid Peroxidation Products and Other Oxidant Stress Indicators in
    Kayakers“, Forschungsergebnisse: Training in Kombination mit Eissauna verbessern
  • Leistungsfähigkeit und mögliche Trainingsintensität (getestet an polnischer Kayak- Nationalmannschaft); Studie zur Leistungssteigerung von Sportlern
  • •Celestyna Mila-Kierzenkowska: „The Effect of Submaximal Exercise Preceded by Single Whole- Body Cryotherapy on the Markers of Oxidative Stress and Inflammation in Blood of Volleyball Players“, Forschungsergebnisse: Antientzündlicher Effekt; Studie zum Sporttraining, Entzündung
  • •James Selfe: „The Effect of Three Different (-135°C) Whole Body Cryotherapy Exposure Durations on Elite Rugby League Players“, Forschungsergebnisse: nach 2 minütiger Eissaunasitzung zeigten sich positive Effekte in Oxygenierung, Regenerierung; Studie zur Leistungssteigerung / Länge der Eissaunasitzung
  • •Sy Ma: „Effects of whole-body cryotherapy in the management of adhesive capsulitis of the shoulder (Arch Phys Med Rehabil. 2013)“, Forschungsergebnisse: Verbesserung von ROM bei adhäsiver Kapselentzündung der Schulter mit Cryotherapie; Studie zur Kapselentzündung, Schulter, Beweglichkeit
  • •Banffi: „BENEFICIAL EFFECTS OF THE WHOLE-BODY CRYOTHERAPY ON SPORT
    HAEMOLYSIS“, Forschungsergebnisse:Hämolyse wird durch Kältetherapie vermindert. Studie zu Hämolyse
  • •„Banffi: Whole-Body Cryotherapy in Athletes“, Forschungsergebnisse:Entzündungsstoffe werden verringert. Positive Effekte auf Muskelenzyme Creatinkinase und Laktatdehydrogenase; insgesamt gibt es trotzdem keine Laborveränderungen, die auf Doping schließen lassen Studie zu Laktat
  • •Banffi: „Effects of the whole-body cryotherapy on NTproBNP, hsCRP and troponin I in athletes“, Forschungsergebnisse: Eissauna hat keinen negativen Einfluß auf die Herzmuskulatur Studie zur Herzmsukulatur
  • •Pournot H: „Time-Course of Changes in Inflammatory Response after Whole-Body Cryotherapy Multi Exposures following Severe Exercise“, Forschungsergebnisse: Antientzündliche Stoffe steigen und entzündliche nehmen ab durch Kältetherapie). Studie Entzündung Sport Kryosauna
  • •Winfried Joch: „Precooling als Mittel der Leistungssteuerung in Training und
    Wettkampf“, Forschungsergebnisse: Positiv-Effekte sind für unterschiedliche Belastungsbereiche nachgewiesen worden, – bei hohen Intensitäten (anaerobe Energiebereitstellung: Leichtathletik), – bei Belastungen von 85 % der individuellen maximalen Herzfrequenz, also einer mittleren Beanspruchung, – bei Belastungen im GA-1-Bereich (aerobe Energiebereitstellung: Rudern). Studie Leistung aerob anaerob Sport Kryosauna
  • •Winfried Joch (Projektleiter), Sandra Ückert, Reinhard Fricke: „Die Bedeutung kurzfristig und hoch dosierter Kälteapplikation für die Realisierung sportlicher Leistungen“, Forschungsergebnisse: Leistungsfördernd, Ausdauersport, Regenerationssteigernd. Studie Entzündung Sport Kryosauna
  • •Klimek A T, Lubkowska A, Szygula Z, Chudecka M, Fraczek B: „Influence of the ten Sessions of the whole body cryostimulation on aerobic and anaerobic capacity“, Forschungsergebnisse: Anaerobe Kapazität wird gesteigert, Stärke und Geschwindigkeit Studie Leistung Sport Kryosauna

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